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2013

 

Die zweite Station unserer Rundreise führte uns nach Münchehofe im Landkreis Dahme-Spreewald.

In der Molkerei wird Milch von Bio-Landwirten aus Nord-und Ostdeutschland abgefüllt und auch zu Käse, Quark, Butter und Joghurt weiterverarbeitet.

Ein Mitarbeiter des Betriebes nahm uns in Empfang und erklärte uns bei einer Führung durch das Gebäude die Arbeitsschritte bei der Käseherstellung. Durch die großen gläsernen Scheiben hatten wir einen guten Einblick in die Produktions-und Lagerräume.

Im Anschluss daran konnten alle Azubis verschiedene Käse-und Milchsorten verkosten und bei Bedarf im angrenzenden Hofladen auch käuflich erwerben.

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Ein langer und informationsreicher Tag ging zu Ende. Wie immer hat uns das Busunternehmen Wetzel aus Cammer sicher und bequem durch den Tag und an den Ausgangspunkt zurück gebracht.

 

An der Veranstaltung nahmen 38 Azubis aus 16 Betrieben teil.

 

7. LU – Groß Kreutz – Futtermittelkunde

 

Unsere Lehrunterweisung zum Thema Futtermittelkunde fand am 16.07.2013 in der

Lehr-und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung Groß Kreutz statt.

 

Im 1. Teil erläuterte Herr May, Betriebsleiter der LVAT, die allgemeinen Grundlagen der

Fütterung, speziell bei den Wiederkäuern.

Im regen Austausch mit den Auszubildenden wurden Fragen erörtert wie: was sind die Hauptkomponenten des Futters, wie erfolgt der energetische Abbau der Futtermittel, worauf wirkt sich die Über- oder Unterversorgung der Kühe mit Eiweiß aus, wovon ist die Futteraufnahme der Kühe abhängig und noch einige Fragen mehr.

 

Im 2. Teil ging dann Frau Franke auf die Grundlagen der Rationsberechnung und die Bedarfsermittlung ein.

7. LU Gr.X 16.7.-1

 

Frau Franke hatte viele Proben von Futtermitteln, Getreidesorten und Ausgleichsfutter mitgebracht, so konnten die jungen Leute ihre Kenntnisse bei der Bestimmung testen oder

Neues hinzulernen.

 

Vor Ort zeigte Frau Franke den Azubis die Bewirtschaftung eines Silos…

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und erklärte die optimale Beschaffenheit des Futtertisches.

 

7. LU Gr.X 16.7.-3

 

Zum Abschluss sollten die Azubis ganz praktisch mit einem 20-Liter-Eimer abschätzen, wieviel Futter wohl – Mischration, Heu, Pellets – in diesen Eimer passen und wieviel Trockensubstanz enthalten ist. Durch Wiegen wurde dann festgestellt, wer mit seiner Schätzung am besten lag.

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An der Veranstaltung nahmen 13 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 
6. LU Wusterwitz – Weidehaltung – 20.06.2013

 

Am 20.06.2013 führten wir unsere 6. Lehrunterweisung durch.

Herr Engel, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Wusterwitz, erklärte sich bereit, den Azubis aller teilnehmenden Betriebe Wissenswertes zum Thema Weidehaltung zu vermitteln.

 

Zunächst stellte Herr Engel den jungen Leuten die Betriebsstruktur der Agrargenossenschaft vor. Danach erläuterte er im Frage-Antwort-Rhythmus wichtige Kriterien der Weidehaltung: welche Tiere sind für die Weidehaltung prädistiniert, wie verhält sich Weidehaltung und Milchleistung und welche Weideform ist für welche Tierart geeignet.

 

Zum Schluss ging Herr Engel auf die Grassilageherstellung ein und erläuterte an einem Beispiel-Attest die einzelnen Inhaltsstoffe.

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Im zweiten Teil wurden die Azubis in zwei Gruppen aufgeteilt. In einer Gruppe übte Herr Engel mit den angehenden Land-und Tierwirten die Gräserbestimmung.

 

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In der zweiten Gruppe erläuterte Herr Butz die Handhabung des GPS-Gerätes zur Flächenvermessung…

 

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und Herr Thiele übte den richtigen Koppelbau.

 

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An der Veranstaltung nahmen 15 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 

 

5. LU Rogäsen – Pflanzenschutz und Düngung – 30.05.13

 

Die 5. Lehrunterweisung im Rahmen des Ausbildungsnetzwerkes fand für unsere Azubis der Fachrichtungen Landwirt und Tierwirt in der Agrargenossenschaft „Fiener Bruch“ Rogäsen statt.

Den theoretischen Teil der Unterweisung eröffnete der stellv. Betriebsleiter der AG Rogäsen, Herr Busse, mit der Vorstellung des Betriebes.

Zum Thema Pflanzenschutz konnten wir wieder, wie schon im Vorjahr, Herrn Nagel vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Abt. Vollzug und Kontrolle im Pflanzenschutz, gewinnen.

Herr Nagel stellte zunächst die Organisation und die Aufgaben des Pflanzenschutzdienstes sowie deren Ziele vor. Womit muss sich ein Landwirt tagtäglich auseinandersetzen, Pflanzenschutz spielt bei diesen Überlegungen eine nicht unerhebliche Rolle.

Angesprochen wurden auch: wo dürfen PS-Mittel angewendet werden, Aufzeichnungs- und Informationspflicht, Erkennungsmerkmale der PS-Mittel, Reinigung der Ausbringungsgeräte und natürlich die Berechnung der Ausbringungsmenge.

Im praktischen Teil erklärte Herr Busse an der Maschine die Arbeitsweise eines Düngerstreuers sowie der im Betrieb für den Pflanzenschutz verantwortliche Kollege mit Herrn Nagel zusammen eine Pflanzenschutzspritze.

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An der Veranstaltung nahmen 7 Azubis aus 5 Betrieben teil.

 

 

4. LU Ziesar – Frühjahrsbestellung – 24.04.13

 

Der Winter ist nun endlich vorbei, die Frühjahrsbestellung auf den Feldern ist in vollem Gange.

Auch wir haben uns in der 4. Lehrunterweisung mit diesem Thema beschäftigt.

 

Die Fiener Agrargenossenschaft Ziesar lud alle Azubis auf ihr Betriebsgelände ein.

Zuerst erklärte uns ein Mitarbeiter des Betriebes die Drillmaschine: wie ist die Arbeitsweise, wie kann man durch Abdrillen die richtige Aussaatmenge ermitteln, wie ist der Bordcomputer in der Zugmaschine zu bedienen.

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Durch Fragen der Azubis und Antworten von Hr. Otto und Hr. Nagel wurden weitere wichtige Arbeitsgänge bei der Bodenbearbeitung geklärt; z.B.: Was ist besser – Scheiben oder Pflügen und unter welchen Bedingungen?

Im theoretischen Teil der Veranstaltung stellte Hr. Nagel den Anbauplan der AG Ziesar vor und diskutierte mit den jungen Leuten die Anbaupläne in ihren Betrieben.

Im dritten und letzten Teil der Unterweisung konnten wir uns vor Ort auf dem Acker eine Einkornsaatmaschine bei der Arbeit ansehen. Hr. Nagel erklärte anschaulich, durch welche Mechanismen das Saatkorn genau an die Stelle kommt wo es hin soll und der entsprechende Dünger gleich mit.

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An der Veranstaltung nahmen 14 Azubis aus 7 Betrieben teil.

 

3. LU Rädigke 13.03.13 – Prüfungsvorbereitg. 2. Lj. LW

 

Die 3. Lehrunterweisung, ausgerichtet auf die Zwischenprüfung der Landwirte im 2. Lehrjahr, führte die Hoher Fläming eG Rädigke durch.

 

Im ersten Unterrichtsblock behandelte Frau Ortmann-Sternberg aus Kranepuhl, seit vielen Jahren in der Futtermittelberatung tätig, das Thema Futtermittel.

Sie erarbeitete unter Mitwirkung der Azubis die Einteilung der Futtermittel, die Bedeutung des Trockensubstanzgehaltes und wie man ihn bestimmen kann sowie wichtige Eckdaten zur Futterrationsberechnung.

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Zum Schluss bekam jeder Azubi ein Röhrchen in die Hand und sollte das darin befindliche Getreide oder Kraftfutter mit Namen benennen und es der richtigen Futtermittelkategorie zuordnen.

 

Im Futterhaus war dann die Sensorik gefragt: wieviel Feuchtigkeit enthält Silage, woran erkennt man verschiedene Schrotsorten, was verrät einem der Geruch über die Qualität des Futtermittels.

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Im zweiten Block schulte Herr Dehne, langjähriger Pflanzenbauer in Rädigke, die Azubis über sachgerechten Getreideanbau, speziell den Roggenanbau.

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Die Landwirteanwärter im zweiten Lehrjahr brachten ihr Wissen rege mit ein als es darum ging, wichtige Kriterien der Aussaat zusammenzutragen, wie z.B. die Berechnung der Saatstärke, welche Mittel zur Grunddüngung bei Getreide eingesetzt werden sollten und wann die Unkrautbekämpfung im Getreidebestand am sinnvollsten ist.

Herr Dehne hat uns eingeladen, in vier Wochen mit ihm eine praktische Feldbegehung durchzuführen, um dann an der Pflanze selbst Entwicklungsstadien bestimmen zu können.

 

An der Veranstaltung nahmen 9 Azubis aus 5 Betrieben teil.

 
2. Lehrunterweisung 2013 - Exkursion

 

Auch unsere 2. Lehrunterweisung war eine Exkursion. Diesmal ging es mit dem Bus in die Milchwerke „Mittelelbe“ GmbH nach Stendal.

 

Den Kontakt stellte uns ein Mitgliedsbetrieb im Ausbildungsnetzwerk her, wir nahmen den Vorschlag dankend an.

 

Im Betrieb angekommen gab uns Herr Großmann bei Kaffee und Gebäck einen Überblick über die Geschichte des Betriebes, die Produktlinien und die Beschäftigten. Danach führte uns Herr Otto über das weitläufige Gelände und erklärte uns den Ablauf der Milchtrocknung im Einzelnen.

 

Jährlich werden 300 Mio kg Milch im Betrieb verarbeitet, hauptsächlich zu Milchpulver für die weiterverarbeitende Industrie (Kindernahrung, Automatenkakao, Kaffeeweißer u.ä.), aber auch zu Kräuterbutter. Daneben wird auch Fruchtpulver hergestellt und Tee getrocknet.

 

In 14 Türmen unterschiedlicher Kapazitäten findet die Trocknung statt, einen Turm konnten wir besteigen und uns die Technologie näher betrachten.

 

Es war sehr interessant, einmal eine Molkerei im nicht klassischen Sinne besuchen zu können.

 

An der Veranstaltung nahmen 15 Azubis aus 6 Betrieben teil.

 
 
1. Lehrunterweisung 2013 - Exkursion

 

Auch im Jahr 2013 werden wir vom Ausbildungsnetzwerk wieder interessante Lehrunterweisungen für unsere Auszubildenden in PM anbieten.

Begonnen haben wir am 31.01.2013 mit einer Exkursion in einen Großschlachtbetrieb. Die Teterower Fleisch GmbH in Mecklenburg Vorpommern ermöglichte uns einen Einblick in ihren Betrieb.

Herr Piontek, Geschäftsführer in Teterow, empfing uns mit einem Frühstück und gab uns einen Überblick über die Geschichte, die Produktionsabläufe und die Mitarbeiter.

Dann hatten wir die Möglichkeit, die Schlachtstrecken Schwein und Rind Schritt für Schritt zu verfolgen, vom angelieferten Tier bis zur Schlachthälfte im Kühlbereich. Ein Mitarbeiter des Betriebes erklärte uns jeden einzelnen Schritt und beantwortete alle Fragen unserer sehr interessierten Azubis.

Im Anschluss war auch noch ein preiswertes Mittagessen in der betriebseigenen Kantine möglich.

Der Omnibusbetrieb Wetzel aus Cammer brachte uns dann wieder nach einem sehr interessanten Tag sicher nach Hause.

 

An der Exkursion nahmen 11 Azubis aus 6 Betrieben und 12 Fachschüler des OSZ Werder teil.