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Ausbildungsnetzwerk

Überblick über erfolgte Lehrunterweisungen und Info-Veranstaltungen 2018

10. LU – Getreideaussaat

 

Wieder einmal sind wir mit unserem Ausbildungsnetzwerk in der Produktivgenossenschaft

„Flämingrind“ Kranepuhl eG zu Gast.

Ein ungewöhnlich warmer und trockener Sommer liegt hinter uns, Regen ist von April bis in den Oktober hinein selten gefallen – trotzdem behandelte Markus Thiele am 10. Oktober 2018 das Thema Getreideaussaat und schilderte die Auswirkungen auf die Aussaat in seinem Betrieb.

So konnte erst im September der Raps gelegt werden, normal wäre Mitte August, die Folgen werden im nächsten Jahr zu sehen sein.

 

Markus Thiele begann mit der Frage, was eigentlich zur Aussaat benötigt wird – natürlich

Boden, Saatgut und Technik.

Welche Bodenqualität dem Betrieb zur Verfügung steht, danach richtet sich, was ausgesät

werden kann.

Weitere wichtige Fragen, die im Vorfeld zu klären sind: was will der Betrieb mit dem Erntegut

machen und welche Technik ist im Betrieb vorhanden.

Um später eine optimale Ernte einfahren zu können, müssen wichtige Punkte bei der Aussaat beachtet werden. Dazu zählen die Saatstärke, der Saatzeitpunkt, die Saatmenge und auch die Saattiefe.

Bei der Saatstärke z.B. kommt es wieder auf die Standortverhältnisse an und die gewählte Getreideart.

Die Saatmenge ist abhängig vom Saatzeitpunkt und der ausgewählten Getreideart. Markus Thiele gab den Azubis eine Formel vor, nach der die Aussaatmenge in Kilogramm je Hektar errechnet werden kann.

Die heutigen Maschinen zur Ausbringung des Getreidesaatgutes sind hochtechnisiert und computergesteuert. Die pneumatische Drillmaschine des Betriebes ist z.B. mit einer Geschwindigkeitsmessung durch Infrarotstrahl ausgestattet und wird durch Lenksysteme unterstützt.

Diese Drillmaschine wurde dann den angehenden Land-und Tierwirte direkt auf einem zu bestellenden Feld von Markus Thiele erklärt und sie konnten selbst mit ihm zusammen das Saatgut in die Erde bringen.