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Junglandwirte

 

Junglandwirtetreffen 2014 – Erfolge und Hemmnisse beim Generationswechsel

 

Der Generationswechsel in unseren Brandenburger Betrieben ist in vollem Gange- und das ist gut so. Die „Jungen“ lernen von den „Alten“, übernehmen mehr und mehr Verantwortung und mit vollem Stolz betrachten die „Alten“ ihr Lebenswerk und setzen sich zur Ruhe…….. So wäre das Ideal.

Dass der betriebliche Generationswechsel so jedoch nicht abläuft ist jedem klar. Daher wurde beim diesjährigen Junglandwirtetreffen am 16.12.2014 in der Heimvolkshochschule am Seddiner See die Frage gestellt, welche Erfolge und Hemmnisse es beim Generationswechsel gibt. Worauf müssen beide Seiten achten, wenn ein Generationswechsel stattfinden soll. Teilgenommen haben Produktionsleiter, Geschäftsführer und angehenden Führungskräfte.

Grundsätzlich konnte festgestellt werden, dass beide Parteien, also die „alte Generation“ und die „junge Generation“, sehr unterschiedliche Ansprüche und Herangehensweisen an die Betriebs- bzw. Bereichsübergabe haben. Während die „junge  Generation“ eher den „Sprung ins kalte Wasser“ bevorzugt, scheint eine intensive und langfristige Einarbeitung von Seiten der „alten Generation“ wünschenswert. Oft wird aber schnell klar, dass die Arbeits-, Entscheidungs- und Personalführungsmethoden sich so stark unterscheiden, dass eine gemeinsame Führung über einen längeren Zeitraum eher konfliktreich als förderlich sein würde. Sehr viel Wert legen die „Jungen“ auf einen intensiven Austausch mit den „Alten“ und den Rückgriff auf deren Wissen – allerdings nach Bedarf. Eine intensive Kommunikation und der „Rückhalt in der Leitungsebene“ bei der Einarbeitung der „jungen Generation“, sind dabei unerlässlich. Sehr deutlich wurde, dass die Nachfolger, welche auf dem Betrieb ihre Ausbildung absolviert hatten, unbedingt für mehrere Jahre das Unternehmen verlassen sollten. Hierdurch läuft der Wechsel zwischen der Position als Azubi als Weisungsempfänger hin zum weisungsberechtigen Leiter reibungsfreier ab. In diesem vorangestellten Generationswechsel ist es aber unerlässlich, ein starkes Durchhaltevermögen zuhaben, so die Junglandwirte. „Man muss sein Können beweisen, das Niveau unbedingt halten und erst dann langsam steigern.“

Einig war man sich beim Thema Veränderung von Betriebsabläufen. „Es ist sehr schwer, neue Ideen und Abläufe einzuführen […]“, „[…] denn es hat ja schon immer so funktioniert“. Zwischen den juristischen Personen können kaum Unterschiede bei den Erfolgen und Hemmnissen beim Generationswechsel herausgearbeitet werden. Als viel konfliktreicher wurde der Generationswechsel in Familienbetrieben angedeutet. Der Vater oder die Eltern leben auch weiterhin auf dem Hof und ein Rückzug der „Alten“ ist kaum möglich, „[…] es ist ja meine Familie.“. Abschließend und sehr bemerkenswert bleibt festzuhalten, dass die Eingangsfrage zum Seminar „Warum bin ich Landwirt geworden“ bei allen Teilnehmern unbewusst durch die drei Säulen der Nachhaltigkeit beantwortet wurde. Die erste Säule der Nachhaltigkeit: „Ökologie“ - eine lebensfähige natürliche Umwelt. Hier antworteten die Landwirte  zusammengefasst: „Arbeiten in der Natur und diese schützen“. Die zweite Säule bezieht sich auf „das Soziale“ - die Gemeinschaft pflegen. Es fielen die Schlagworte: „Familie, Pflicht, Tradition“. Die dritte Säule der Nachhaltigkeit ist die „Ökonomie“ - auskömmlich wirtschaften. Die Landwirte antworteten hierbei, der Job biete eine „sehr gute Perspektive“ und ist darüber hinaus zukunftssicher.

 

PG Flämingrind e.G.- Ulrich Benedix, KBV-PM

 

Junglandwirtetreffen 2013

28./29. November 2013,

HeimvolkshochschuleSeddiner See

 

mit einer Exkursion in das Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz nach Berlin Dahlem.

 

Junglandwirtetreffen 2012

22./23. November 2012,

HeimvolkshochschuleSeddiner See

 

mit einer Exkursion zum Leipnitz-Istitut für Agrartechnik (ATB) Potsdam-Bornim

 

beim ATB

 Dr. Robbin Gebbers erklärt Sensortechnik für Bodenuntersuchungen.

 

beim ATB 2

 Dr. Ulrich Ströbel demostriert Vakuumregelung für Melksystem.

 

Jünglandwirte

"Der Rest der Truppe" vor einer Kurzumtriebsplantage.

 

Bildungsreise nach Strassburg

 20.-23.10.2012

 

 

Junglandwirtetreffen 2011

24./25. November 2011,

HeimvolkshochschuleSeddiner See

mit Exkursion nach Werder zur Condio GmbH, Partner der

Lebensmittelindustrie für hochwertige, natürliche Zutaten und Zusatzstoffe

 

 

2011 Condio

 

2011

 

 

 

 

Junglandwirtetreffen 2010

16./17. Dezember 2010,

HeimvolkshochschuleSeddiner See

mit Besuch des Geoinformationsdienstleisters RapidEye in Brandenburg a.d. Havel

2010 RapidEye

 

 

 

2010