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Ausbildungsnetzwerk

Überblick über erfolgte Lehrunterweisungen und Info-Veranstaltungen 2017

 

5. LU – Grünlandbewirtschaftung

 

Nach einem doch lange anhaltenden, recht kühlen Frühjahrsbeginn ist die Natur jetzt in vollem Wachstum. Die Betriebe mit Grünland beginnen mit der Mahd oder lassen ihre Tiere weiden.

Die Produktivgenossenschaft „Flämingrind“ Kranepuhl eG lud am 16. Mai 2017 zum Thema Grünlandbewirtschaftung unsere Auszubildenden im Netzwerk in den Betrieb ein.

 

Markus Thiele, leitender Mitarbeiter im Betrieb und ehemaliger Netzwerkteilnehmer, leitete die Veranstaltung und begann mit der Vorstellung des Betriebes.

Danach forderte er die jungen Leute in einem Brainstorming auf, ihr schon vorhandenes Wissen über Grünlandbewirtschaftung in Stichworten auf Kärtchen zu schreiben und jeder kam einzeln nach vorn, um sie an eine Tafel zu pinnen und zu erklären.

In einer Diskussion wurde geklärt, in welcher Reihenfolge die Arbeiten erledigt werden müssen, wann Nachsaat erforderlich ist und welche Schnitttiefe die optimalste ist.

 

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Den Praxisteil der Grünlandbonitur übernahm dann der regionale Anbauberater der DSV, Herr Pfannkuchen.

Er zeigte den Auszubildenden, wie man draußen die Zusammensetzung und das Pflanzenverhältnis auf einer Grünlandfläche ermittelt: hierbei grenzt man mit einem Zollstock eine Fläche von einem Quadratmeter ab und untersucht die Anzahl der darauf wachsenden Gräser, Unkräuter und Klee.

Herr Pfannkuchen zeigte alle wichtigen Gräser den Auszubildenden und benannte ihre charakteristischen Merkmale, so dass man sie sich gut einprägen konnte im Hinblick auf spätere Prüfungen.

Zum Abschluss erklärte Markus Thiele die im Betrieb zum Mähen und Schwaden eingesetzte Technik.

 

An der Veranstaltung nahmen 6 Auszubildende aus 3 Betrieben teil.

 

 

 

4. LU – Pflanzenschutz

 

Die Frühjahrsarbeiten auf den Feldern werden erledigt und somit ist es Zeit für unser Ausbildungsnetzwerk, unseren Auszubildenden wieder einmal das Thema Pflanzenschutz näher zu bringen.

Am 20. April trafen wir uns in der Agrargenossenschaft Rogäsen, sie stellten uns die Räumlichkeiten und die Technik zur Verfügung.

 

Pflanzenschutzexperte Reinhard Nagel, ehemals Mitarbeiter beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) erklärte sich zum wiederholten Male bereit, unsere Auszubildenden auf den neuesten Erkenntnisstand zu bringen.

Der theoretische Teil der Veranstaltung nahm den breitesten Raum ein, ist das Thema doch sehr umfangreich und die gesetzlichen Bestimmungen sollten gerade beim Pflanzenschutz allen Anwendern nicht fremd sein.

Herr Nagel ging zunächst auf den Sachkundenachweis ein: wie und wo bekommt man als Anwender die Nachweiskarte, was ist bei Verlust zu unternehmen, in welchen Abständen sind Weiterbildungen Pflicht.

Danach besprach Herr Nagel mit den Auszubildenden die Rechtsgrundlagen, die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes und was eine gute fachliche Praxis ausmacht.

Informationen zum richtigen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln, deren Applikationstechnik sowie Wartung, Pflege und Kontrolle durften natürlich nicht fehlen.

Herr Nagel gab den angehenden Landwirten auch Argumente mit auf den Weg, warum Pflanzenschutzmaßnahmen überhaupt nötig sind und welche Schaderreger zu Ausfällen bei der Ernte führen können.

Auch den Pflanzenschutz aus der heutigen politischen Sicht, insbesondere das Anliegen der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen zum Ausstieg aus den chemischen Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft, sprach der Pflanzenschutzexperte an.

 

Im Anschluss erläuterte Herr Nagel allen Azubis an der vom Betrieb aufgestellten Pflanzenschutzspritze Aufbau und Funktionsweise des Gerätes.

 

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An der Veranstaltung nahmen 11 Auszubildende aus 7 Betrieben teil.

 

3. LU – Prüfungsvorbereitung Tierbeurteilung, Rinderzucht

 

Die praktische Zwischenprüfung der Landwirte-Auszubildenden findet am 28. und 29. März 2017 in der Fläming-Farm eG Grubo statt.

Für unser Ausbildungsnetzwerk bedeutet dieser Termin eine sehr gute Möglichkeit zur Prüfungsvorbereitung im durchführenden Betrieb in Grubo.

 

Alle Landwirte-Auszubildenden des 2. Lehrjahres und auch alle des 3. Lehrjahres kamen am 22. März 2017 nach Grubo zur Vorbereitung und konnten sich gleichzeitig einen Eindruck von den Gegebenheiten im Prüfungsbetrieb verschaffen.

 

Auf dem Programm stand Tierbeurteilung – immer wieder ein beliebtes Prüfungsthema –

sowie ein Rundgang durch den Betrieb mit André Gräfe und damit verbunden Einblicke in die Rinderzucht.

Nach der Vorstellung des Betriebes durch die Vorstandsmitglieder Reiner Spiesecke und André Gräfe wurden die Auszubildenden in zwei Gruppen aufgeteilt.

 

Imke Hecker, Zuchtinspektorin Milchrindzucht beim RBB in Groß Kreutz, führte mit den Azubis die Prüfungsvorbereitung zum Thema Tierbeurteilung durch. Dazu erklärte sie anhand eines Tierbeurteilungsbogens die vier Komplexe zur Einschätzung und ließ die angehenden Landwirte an zwei Beispielkühen im Stall eine Beurteilung am lebenden Objekt durchführen. Auch das richtige Lesen einer Stallkarte wurde geübt.

 

 

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Im zweiten Teil der Veranstaltung führte André Gräfe die Auszubildenden durch den Betrieb.

Zum einen gab er einen Einblick in die Rinderzucht. Auch die Fläming-Farm Grubo ist zum Beispiel mit weiteren Betrieben im Testherdenprogramm des RBB, ebenso wird im Betrieb Embryotransfer durchgeführt und es wird auf Hornlosigkeit gezüchtet.

 

 

Zum anderen konnten sich die Prüflinge die im Betrieb verwendeten Futtermittel ansehen. André Gräfe erklärte ihnen auch die Funktionsweise der vorhandenen Technik, wie Futterwagen und Melktechnik.

 

 

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An der Veranstaltung nahmen 19 Auszubildende aus 11 Betrieben teil.

 

 

2. LU 2017 – Rationsberechnung und Futtermittelbestimmung

 

Wie gewohnt, zum Anfang des Jahres, haben wir wieder Ilona Mischer von der H. Wilhelm Schaumann GmbH eingeladen, um mit den Auszubildenden aller Lehrjahre das Thema Rationsberechnung und Futtermittelbestimmung durchzuführen.

 

Da alle Azubis die Möglichkeit der Teilnahme haben sollten, haben wir diese Lehrunterweisung wieder an zwei Terminen angeboten, am 01. und 16. Februar 2017.

 

Am Anfang des Tages stand die Frage, welche Futtermittel es gibt und in welche Gruppen sie eingeordnet werden können, sprich in Grobfutter, Konzentrate oder Zusatzstoffe.

Die Einteilung setzte sich dann fort in Energie – und Eiweißfuttermittel.

Alle beteiligten sich rege an der Zusammenstellung und brachten ihr Wissen ein.

 

 

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Anschließend wurden die angehenden Land – und Tierwirte dann richtig gefordert, es sollte eine Ration berechnet werden. Mit dem vorher festgelegten Nährstoffbedarf für Erhaltung und Leistung wurde unter Anleitung von Frau Mischer eine Ration für eine Kuh mit 600 kg Lebendgewicht und einer Milchleistung von 30 kg/Tag ermittelt. Diese Aufgabe war nicht ganz einfach, aber alle gaben sich Mühe und kamen am Ende auch zum gleichen Ergebnis.

 

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Zum Abschluss konnten alle Teilnehmer anhand von Futtermittelproben, die Frau Mischer wieder mitbrachte, testen, inwieweit sie Grund – und Kraftfutter erkennen und wie diese riechen und sich anfühlen.

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An der Veranstaltung nahmen 18 Auszubildende aus 8 Betrieben teil.

 

 

1. LU 2017 - Milchproduktion

 

wegen Krankheit ausgefallen

 

12. LU – Milchproduktion

 

Am 08. Dezember 2016 fand unsere, für dieses Jahr, letzte Lehrunterweisung statt.

Das Thema Milchproduktion ist ein wichtiges Thema für unsere Auszubildenden der Landwirtschaft und wird auch gern als Prüfungsthema herangezogen.

Fred Schulze, Vorstandsmitglied der Hoher Fläming eG Rädigke-Niemegk, und Kurt Dömland, Berater beim Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg, hatten sich zur Durchführung der Veranstaltung bereit erklärt.

Zunächst ging es um die Theorie.

Nachdem sich die Azubis vorgestellt hatten, berichtete Fred Schulze über die Arbeitsfelder des Betriebes. Dann kam Kurt Dömland zum Zuge. In einer Power-Point-Präsentation stellte er die Entwicklung des Melkens von damals um 1900, es gab nur Handmelken, bis heute, maschinelles Melken auch im Karussell und durch Melkautomaten, vor.

Zusammen mit den jungen Leuten diskutierte er dann die wesentlichen Faktoren des erfolgreichen Melkens.

Erfolgreiches Melken – das bedeutet immer Teamarbeit, nur so kann den Kühen stress- und störungsfrei die Milch entzogen werden.

Der LKV-Berater besprach mit den Azubis: was passiert eigentlich beim maschinellen Melken und wie ist so eine Melkmaschine aufgebaut, wie sind die Arbeitsabläufe und welche Kennzeichen gibt es für einen effektiven Melkablauf. Kennen die angehenden Landwirte die Faktoren zur Beeinflussung der Milchejektion, welche Hauptfehlerquellen gibt es und wodurch findet eine Erregerübertragung beim Melken statt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten die Auszubildenden bei einem Stallrundgang mit Fred Schulze und Kurt Dömland überprüfen, wie die Umsetzung des gerade Gehörten im Betrieb in Rädigke aussieht.

Wir schauten uns den Zustand der Liegeflächen der Kühe an, sahen und testeten im Bergeraum die einzelnen Futterkomponenten und deren Qualität und schauten uns als Abschluss der Lehrunterweisung die Arbeitsabläufe im Melkstand und die Einhaltung der Hygienestandards an.

 

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An der Veranstaltung nahmen 5 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

 

 

11. LU – Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr

 

Am 17. und 18. November 2016 fand wieder das alljährliche Junglandwirtetreffen für die Landkreise Havelland, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark statt.

Am 18.11.2016 war in diesem Rahmen eine Veranstaltung zum Thema „Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr“ in der Heimvolkshochschule Seddiner See organisiert. Eine gute Gelegenheit, auch unsere Auszubildenden vom Netzwerk dazu einzuladen.

 

Peter Hölzer, Mitarbeiter der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und dort im Bereich Prävention tätig, erklärte den jungen Landwirten und Azubis sehr anschaulich, warum Ladungssicherheit im Straßenverkehr so wichtig ist und wie die Praxis auf deutschen Straßen leider oft aussieht.

 

An Beispielen und mit Info- und Anschauungsmaterial klärte Peter Hölzer im Gespräch

den gesetzliche Rahmen und die Grundlagen sowie die Notwendigkeit der Ladungssicherheit.

Die Ladung, ob Strohballen, Getreide oder andere landwirtschaftliche Güter, kann durch vielfältige Einflüsse wie Bremsen, ruckartiges Beschleunigen, schnelles Abbiegen oder schlechte Fahrbahnverhältnisse, um nur einige zu nennen, ungewollt in Bewegung geraten.

Die Folgen können verheerend sein bis hin zu Personenschäden mit Todesfolge.

Das könnte verhindert werden, wenn Fahrer, Verlader und Fahrzeughalter verantwortungsbewusst handeln, denn auch Geldstrafen, Verlust des Versicherungsschutzes und Zeitverluste können dadurch vermieden werden.

 

Wie kann die Ladung nun gesichert werden? Der Versicherungsexperte riet dazu, neue Hänger nur noch mit Planen zu kaufen, um Schüttgut damit abzuplanen. Er ging auch darauf ein, wie Zurrgurte beschaffen sein müssen und was die Betriebsanweisung zur Anzahl vorgibt.

Ebenso ging er auf Höchstbreiten und-längen der landwirtschaftlichen Fahrzeuge ein, wann Warntafeln nötig sind und ob Personenbeförderung in der Landwirtschaft erlaubt ist.

 

Zusammengefasst war die Veranstaltung sehr interessant und die Junglandwirte aber auch unsere Azubis konnten viele Informationen in ihre Betriebe mitnehmen.

 

 

An der Veranstaltung nahmen 4 Auszubildende aus 3 Betrieben teil.

 

 

10. LU – Exkursion zur Kartoffel

 

Unsere diesjährige Netzwerk – Exkursion führte uns am 26.10.2016 in Betriebe, deren Hauptprodukt die Kartoffel ist, sowohl im Anbau als auch im Vertrieb.

Auszubildende aus elf unserer dreizehn Netzwerkbetriebe aus Potsdam-Mittelmark gingen auf die Reise. Zunächst hatten wir einen Termin in der Agrar GmbH Flämingland Blönsdorf.

Ralf Schmarger empfing uns und teilte uns zum Anfang wichtige Kennzahlen des Betriebes mit. Von 4.330 ha Wirtschaftsfläche entfallen 750 ha auf den Kartoffelanbau – das ist die größte Anbaufläche für Kartoffeln im Fläming und auch in ganz Brandenburg. Hauptsächlich werden Stärkekartoffeln angebaut, gefolgt von Chips-und Kloßmehlkartoffeln sowie Speisekartoffeln.

32.000 t Kartoffeln werden von Mitte August bis Ende Oktober geerntet, die Anlieferung der letzten Stärkekartoffeln vom Feld konnten wir mitverfolgen. Bei so einer langen Erntezeit ist die richtige Lagerung sehr wichtig: dunkel bei einer Temperatur von 6 – 8 Grad Celsius und vollautomatischer Lüftung und Kühlung.

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Die Stärkekartoffeln werden vor dem Transport in die Stärkefabrik gewaschen, da sonst Preisabzüge bis zu 40% möglich sind.

Wohin gehen nun die Speisekartoffeln, die nicht von der Agrar GmbH Blönsdorf selbst vermarktet werden?

Wir waren ihnen auf der Spur und fuhren nach Wittbrietzen, zur Agricola GmbH.

Der Geschäftsführer Herr Höhne und ein Mitarbeiter erläuterten uns den Betriebszweck und führten uns durch die Hallen. Den Betrieb gibt es schon seit fast vierzig Jahren, seit vier Jahren gehört er zur Heilmann AG Hamburg. In Wittbrietzen werden Kartoffeln und Zwiebeln verpackt und an die Abnehmer, diverse Handelseinrichtungen, ausgeliefert. Im Jahr werden 50.000 t Kartoffeln und 15.000 t Zwiebeln verpackt, in 0,5 – 25 kg Abpackungen, je nach Wunsch des Abnehmers. Die Kartoffeln kommen aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt, auch aus der Agrar GmbH Blönsdorf.

Sie werden gewaschen, automatisch sortiert und verpackt. Auch hier ist die dunkle und kühle Lagerung sehr wichtig, damit das ganze Jahr einwandfreie Kartoffeln an die Endverbraucher geliefert werden können.

 

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An der Veranstaltung nahmen 17 Auszubildende aus 11 Betrieben teil.

 

 

7. LU – Prüfungsvorbereitung

 

Es ist schon zur guten Tradition geworden – vor den praktischen Prüfungen der angehenden Land- und Tierwirte im 3. Ausbildungsjahr bieten wir den Prüflingen, aber auch allen Auszubildenden der anderen Jahrgänge, eine Prüfungsvorbereitung in drei prüfungsrelevanten Themen an: Haltungssysteme, Tierbeurteilung und Futtermittelkunde.

Auch in diesem Jahr, am 06. Juli 2016, nahm sich Detlef May dieser Aufgabe an, er ist Betriebsleiter der Lehr-und Versuchsanstalt Groß Kreutz.

 

13 Auszubildende, davon 9 im dritten Ausbildungsjahr, kamen an diesem Tag in die LVAT, um das  Angebot unseres Netzwerkes wahrzunehmen.

 

Im ersten Teil der Veranstaltung erarbeitete Herr May mit den jungen Leuten die Themen Haltungssysteme in Theorie und Praxis sowie Tierbeurteilung.

Was ist Tiergerechtheit? Herr May erläuterte an Beispielen, dass die Tierhalter in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung objektive Prüfgrößen zur Einschätzung der Situation im Betrieb benötigen. Dazu zählen die Tiergesundheit und die Ausführbarkeit von natürlichen Verhaltensweisen der Tiere. Welche Umweltwirkungen haben darauf Einfluss, wie sollten Stallplätze und Stallklima gestaltet sein. Nach der Theorie wurden die einzelnen Stallfunktionselemente im Jungrinder-, Bullen- und Milchviehstall des Betriebes begutachtet und eingeordnet.

 

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Am Ende des ersten Teils der Lehrunterweisung probte Herr May mit den Azubis das Lesen einer Stallkarte und die Tierbeurteilung anhand eines lebenden Beispiels.

 

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Den zweiten Abschnitt des Tages – Thema Futtermittelkunde – gestalteten Detlef May und Eugen Freier, Mitarbeiter des LELF und Prüfer, gemeinsam.

Herr May übernahm den theoretischen Teil und ging mit den Azubis die wichtigsten Bestandteile der Futtermittelkunde durch: was ist Trockensubstanz, wie hoch ist der Trockensubstanzanteil in verschiedenen Futtermitteln, wieviel Trockensubstanz kann eine Kuh am Tag eigentlich aufnehmen, welche Bedeutung haben die Rohnährstoffe für das Rind, wie erfolgt der energetische Abbau der Futtermittel, gibt es kritische Fütterungsbereiche bei der Kuh während des Laktationsverlaufes.

Eugen Freier forderte die jungen Leute dann ganz konkret in der praktischen Umsetzung des gerade gehörten.

Neben der sensorischen Qualitätsbestimmung von Gras-und Maissilage, der Bestimmung unterschiedlichster Futtermittel und der Gewichtsabschätzung von Grobfuttermittel, wie Grassilage, Maissilage und Heu, mussten die Azubis dem Prüfer auch den Ablauf der Maissilierung erklären, die Maßnahmen zur Erstversorgung eines Kalbes benennen und ganz praktisch die Tränke für ein sieben Tage altes Kalb bereiten.

 

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Der Tag war vollgepackt mit Informationen und jeder angehende Prüfling, der aufmerksam war, konnte sicher noch so einiges für die Prüfung mitnehmen.

 

 

An der Veranstaltung nahmen 13 Auszubildende aus 8 Betrieben teil.

 

6. LU – Kälberaufzucht

 

Am 10. Juni 2016 trafen sich die Auszubildenden unseres Netzwerkes pünktlich um neun Uhr vor dem Agrarbetrieb Damsdorf Wessels – seit dem 1. Januar 2016 Biohof zum Mühlenberg.

Es ging um Kälberaufzucht und alles, was rund um das Thema wichtig ist.

Die Lehrunterweisung wurde von Susann Victoria Fröhlich, leitende Mitarbeiterin im Betrieb, durchgeführt.

Zunächst stellte Susi Fröhlich kurz ihre Arbeitsstätte vor. Seit zwei Jahren befindet sich der Betrieb in der Umstellung von der konventionellen Tierhaltung zum Biohof. Das zieht natürlich einige Veränderungen nach sich. So wurden z.B. in diesen Tagen erstmals alle 500 Milchkühe auf die Weide getrieben, bisher kamen nur die Trockensteher bis zu acht Wochen auf die Weide.

Damit wären wir beim Thema Kälber. Die Trockensteher werden drei Wochen lang auf die Abkalbung vorbereitet, dazu kommen sie in den Abkalbebereich.

Susi Fröhlich erläuterte sehr anschaulich und im Gespräch mit den zukünftigen Land-und Tierwirten, was nach der Kalbung alles getan und beachtet werden muss, damit die neugeborenen Kälber so gesund und widerstandsfähig wie möglich ins Leben starten können. Sehr wichtig ist z.B. die erste Kolostrumgabe nach der Geburt innerhalb von zwei bis fünf Stunden, denn nur dann können die Immunglobuline aus der Milch ungehindert durch die Darmwand ins Blut gelangen. Danach wird beim Kalb die sogenannte Darmschranke ausgebildet. Susi erklärte die täglichen Milchmengengaben an die Kälber, wann mit der Zufütterung begonnen wird und wie sich die Aufstallungsform der Tiere zeitlich staffelt.

Auch die häufigsten Kälbererkrankungen und ihre Vermeidung wurden besprochen.

Zum Schluss ging Frau Fröhlich noch auf die Vermarktung ein und was dabei zu beachten ist.

 

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An der Veranstaltung nahmen 12 Auszubildende aus 8 Betrieben teil.

 

 

5. LU –Grünlandbewirtschaftung

 

Der Wonnemonat Mai ist da, die Natur ist in vollem Wachstum. Die Betriebe mit Grünland beginnen mit der Mahd oder lassen ihre Tiere weiden.

Am 26. Mai 2016 führte die Produktivgenossenschaft „Flämingrind“ Kranepuhl eG zum Thema Grünlandbewirtschaftung die Lehrunterweisung für unsere Auszubildenden im Netzwerk durch.

Wie schon im vorigen Jahr beim Thema Mais begann die Veranstaltung wieder mit einem Brainstorming. Markus Thiele, Mitarbeiter im Betrieb und ehemaliger Netzwerkteilnehmer, forderte die jungen Leute auf, ihr schon vorhandenes Wissen über Grünlandbewirtschaftung in Stichworten auf Kärtchen zu schreiben und an eine Tafel zu pinnen. Im Anschluss wurden die Begriffe diskutiert und in die richtige Reihenfolge gebracht.

 

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In der Diskussionsrunde, gemeinsam mit Hans-Jürgen Pfannkuchen von der DSV/Rapool Ring GmbH und Ulrich Benedix, Chef des Betriebes, wurde auch erläutert, wie die Grünlandbewirtschaftung in Kranepuhl gehandhabt wird, wie der Naturschutz beachtet werden muss und was Dauergrünland für die Bewirtschaftung bedeutet.

Den Praxisteil der Grünlandbonitur übernahm dann der regionale Anbauberater der DSV, Herr Pfannkuchen.

Er zeigte den Auszubildenden, wie man draußen die Zusammensetzung und das Pflanzenverhältnis auf einer Grünlandfläche ermittelt: hierbei grenzt man mit einem Zollstock eine Fläche von einem Quadratmeter ab und untersucht die Anzahl der darauf wachsenden Gräser, Unkräuter und Klee.

 

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Die Futterwertzahl (von 1 bis 8) gibt an, wie wertvoll das Gras für die Fütterung ist. Deutsches Weidelgras und Wiesenrispe sind sehr wertvoll (8), mit dem Knaulgras (7) und dem Fuchsschwanz (3) sind die vier wichtigsten Gräser auf dem Grünland vertreten.

Herr Pfannkuchen zeigte alle Gräser den Auszubildenden und benannte ihre charakteristischen Merkmale, so dass man sie sich gut einprägen konnte im Hinblick auf spätere Prüfungen

 

An der Veranstaltung nahmen 8 Auszubildende aus 8 Betrieben teil.

 

4. LU –Kartoffelanbau

 

Am 20. April 2016 waren wir mit unserem Netzwerk in der Agrargenossenschaft Brück zu Gast.

Erhard Tietz, Chef des Betriebes, erklärte unseren Auszubildenden alles Wichtige rund um den Kartoffelanbau.

Die Brücker Genossenschaft ist einer der letzten großen Kartoffelanbauer in unserer Region. Da alle Netzwerkbetriebe keine Kartoffeln anbauen, bot sich hier unseren zukünftigen Land-und Tierwirten ein Einblick vom Anbau bis zur Vermarktung.

Zunächst stellte Erhard Tietz seinen Betrieb vor, es ist ein reiner Marktfruchtbetrieb mit 900 ha Anbaufläche, davon 35 ha Kartoffelanbau in Direktvermarktung.

Der Chef der Agrargenossenschaft erläuterte zunächst die Vorbereitungen für das Kartoffellegen im Frühjahr: die Düngung des Bodens mit Stallmist, die Bodenbearbeitung mit dem Pflug und das Vorformen der Dämme, in die später die Kartoffeln gelegt werden – etwa 25 dt/ha.

Erst ab einer Bodentemperatur von etwa 8 Grad Celsius werden die Kartoffeln dann gelegt. Das Anhäufeln ist sehr wichtig, damit sich Kartoffeln ausbilden können. Auch die Bestandspflege ist ein wichtiger Punkt, also die Unkrautbekämpfung während der Wachstumsphase.

Nach der Abreife, die Pflanze stirbt ab und die Kartoffeln lösen sich, werden die Kartoffeln im September-Oktober mit der Kartoffelvollerntemaschine aus dem Boden geholt und in Gitterboxen bei 3-6 Grad Celsius in Dunkelheit gelagert.

Die Brücker Agrargenossenschaft verkauft die Kartoffeln ab Hof oder geschält und vakuumverpackt an die Abnehmer.

 

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Nach der Theorie folgte auch diesmal die Praxis. Erhard Tietz erklärte auf dem Hof die zum Einsatz kommenden Maschinen. Danach fuhren wir raus und konnten das Kartoffellegen vor Ort beobachten.

 

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An der Veranstaltung nahmen 9 Auszubildende aus 4 Betrieben teil.

 

 

3. LU – Pflanzenschutz

 

Es ist wieder Frühjahr, die Arbeiten auf den Feldern beginnen.

 

In der März-Lehrunterweisung unseres Ausbildungsnetzwerkes haben wir deshalb wieder das Thema Pflanzenschutz behandelt.

Es ist schon zur guten Tradition unseres Netzwerkes geworden, dass unser Pflanzenschutzexperte Reinhard Nagel, ehemals Mitarbeiter beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), unsere Auszubildenden jedes Jahr auf den neuesten Stand bringt. Diesmal waren wir in der Agrargenossenschaft Rogäsen zu Gast.

Der theoretische Teil der Veranstaltung nahm einen breiten Raum ein, ist das Thema doch sehr umfangreich und die gesetzlichen Bestimmungen sollten gerade beim Pflanzenschutz allen Anwendern nicht fremd sein.

Herr Nagel ging zunächst auf den Sachkundenachweis ein: wie und wo bekommt man als Anwender die Nachweiskarte, was ist bei Verlust zu unternehmen, in welchen Abständen sind Weiterbildungen Pflicht.

Danach besprach Herr Nagel mit den Auszubildenden die einzelnen Themen einer solchen Weiterbildungsveranstaltung. Er erläuterte einzelne Paragraphen der neuen Pflanzenschutz-Sachkunde-Verordnung und ließ auch den Pflanzenschutz aus heutiger politischer Sicht nicht außen vor. Besprochen wurden außerdem die Inhalte des integrierten Pflanzenschutzes sowie die Diagnose der Schadursachen.

Zum Abschluss des theoretischen Teils wies der Experte auf den richtigen Umgang und die Lagerung von Pflanzenschutzmitteln hin und in einem kleinen Film wurden Geräte zur Ausbringung gezeigt.

 

Die Pflanzenschutzspritze des Betriebes stand dann auch draußen bereit. Michael Rebischke, Mitarbeiter im Betrieb und vor Kurzem selbst noch Auszubildender in unserem Netzwerk, erläuterte allen Anwesenden den Aufbau und die Funktionsweise des Gerätes, Herr Nagel ergänzte und stellte Fragen an die Anwesenden.

 

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An der Veranstaltung nahmen 20 Auszubildende aus 8 Betrieben teil.

 

2. LU –Tierbeurteilung

 

Am 25. Februar 2016 führten wir unsere 2. Lehrunterweisung in diesem Jahr durch.

Das Thema lautete Tierbeurteilung, oft ein Bestandteil der Prüfungen.

Wie schon 2014 führte wieder in bewährter Weise Silvia Hecht, Zuchtinspektorin in der Rinderproduktion Berlin – Brandenburg GmbH (RBB), durch die Veranstaltung. Diesmal stellte uns die LVAT Groß Kreutz Räumlichkeiten für die Theorie und Tiere zur praktischen Anschauung zur Verfügung.

Zunächst ging es um die Frage, warum eine Tierbeurteilung überhaupt notwendig ist. Dazu verteilte Silvia Hecht einen Prüfbericht des Landeskontrollverbandes Brandenburg an die Auszubildenden und erläuterte deren Inhalt.

 

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Ein wichtiges Dokument zur Beurteilung eines Tieres ist die Stallkarte. Gemeinsam mit den angehenden Land- und Tierwirten wurden die einzelnen Daten besprochen und Zusammenhänge zur Tierbeurteilung hergestellt.

Als drittes Datenblatt bekamen die Azubis einen Tierbeurteilungsbogen für die Rasse Deutsche Holsteins ausgehändigt. Silvia Hecht erklärte daran nochmals die Notwendigkeit der Tierbeurteilung, welche Merkmalskomplexe der Kuheinstufung es gibt und wie stark die einzelnen Merkmale in die Bewertung eingehen.

Nach der Theorie kam dann endlich die Praxis. Die Expertin vom RBB ging noch einmal anhand der ausgewählten Tiere der Rassen Schwarzbunte und Fleischrind die einzelnen Merkmale des Tierbeurteilungsbogens durch, dann konnten sich die Azubis selbst versuchen.

 

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An der Veranstaltung nahmen 13 Auszubildende aus 7 Betrieben teil.

 

1. LU  2016 –Rationsberechnung und Futtermittelbestimmung

 

Das Thema der 1. Lehrunterweisung im neuen Jahr 2016 hat jetzt schon Tradition – Rationsberechnung und Futtermittelbestimmung mit Ilona Mischer, Fachberaterin bei der

H. Wilhelm Schaumann GmbH und Fachingenieurin für Tierernährung.

 

Da es sich in kleineren Gruppen effizienter arbeiten lässt und so viele Auszubildende wie möglich daran teilnehmen sollten, haben wir die Thematik an zwei unterschiedlichen Terminen angeboten – am 28. Januar und eine Woche später am 04. Februar 2016.

Frau Mischer unterteilte die Veranstaltung in drei Abschnitte. Zunächst erarbeitete sie gemeinsam mit den Azubis die Bedarfsnormen für Erhaltung und Leistung, immer bezogen auf eine Milchkuh mit 600 kg Lebendmasse.

 

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Sie erläuterte die einzelnen Komponenten im Futter, wie z.B. strukturwirksame Rohfaser, Fett, Zucker, Stärke ect. und in welcher Menge diese Stoffe am Tag aufgenommen werden sollen oder dürfen. Danach ließ Frau Mischer die Azubis die Futtermittel unterteilen in Energie-und Eiweißfuttermittel sowie Konzentrate und Grundfuttermittel,- das klappte schon sehr gut.

Im zweiten Teil der Lehrunterweisung wurden die angehenden Landwirte dann richtig gefordert, es sollten Rationen berechnet werden.

 

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Unter Anleitung von Frau Mischer errechneten die Azubis vier Rationen mit unterschiedlichen Silagequalitäten, die Ergebnisse wurden dann ausgewertet – wie wirkt sich die Futterqualität auf die Milchmenge aus!

 

Im dritten Abschnitt konnten alle Teilnehmer anhand von Futtermittelproben, die Frau Mischer wieder mitbrachte, testen, inwieweit sie Grund-und Kraftfutter erkennen und wie diese riechen und sich anfühlen

 

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An der Veranstaltung nahmen 25 Auszubildende aus 10 Betrieben teil.

 

12. LU – WISO

 

Am 18. Dezember führten wir unsere, für dieses Jahr letzte Lehrunterweisung durch.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen luden wir unsere Auszubildenden zu uns in die Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes PM ein, um bei Kaffee und Weihnachtsgebäck einige Themen aus dem großen Gebiet WISO zu beleuchten.

 

Für die ersten 90 Minuten hatten wir Reinhard Grzesikowski von der Landwirtschaftlichen

Beratung der Agrarverbände Brandenburg GmbH (LAB) zu uns eingeladen. Die LAB ist das größte Unternehmen im Land Brandenburg, die für Landwirte und landwirtschaftliche Unternehmen Beratung anbietet und den Betrieben unter anderem auch bei der Ausfertigung der Agrarförderanträge behilflich ist.

Herr Grzesikowski erläuterte unseren Azubis die wesentlichen Eckpunkte des Agrarantrages und zeigte an einem Beispielbetrieb die praktische Ausführung der Erstellung mit der dazu vom Ministerium bereitgestellten Software.

 

 

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Im Anschluss erläuterte Herr Schäfer, Mitarbeiter des Technischen Aufsichtsdienstes der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), was eine Berufsgenossenschaft überhaupt ist, seit wann es sie in Deutschland gibt und was ihre Aufgaben sind. Er zeigte anschaulich mit Bildern und kurzen Filmen Beispiele aus dem Unfallgeschehen in der Landwirtschaft und wie man sich durch Präventionsmaßnahmen davor schützen kann.

 

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An der Veranstaltung nahmen 12 Auszubildende aus 8 Betrieben teil.

 

11. LU – Transporttechnik

 

Das Sturmtief Heini fegte mit Windspitzen bis zur Stärke 9 über uns hinweg, wir ließen uns aber davon nicht beeindrucken und führten wie geplant am 18.11.2015 unsere Lehrunterweisung zum Thema Transporttechnik im Agrarbetrieb Damsdorf Wessels GbR durch.

Johannes Leonhardt, ehemals Ausbilder im Betrieb und jetzt im eigenen Familienbetrieb tätig, führte die Lehrunterweisung durch.

Zunächst klärte er die Azubis der 1. und 2. Lehrjahre darüber auf, das gerade dieses Thema eine beliebte Frage bei den Prüfungen darstellt. Er teilte auch gleich an alle eine Prüfungsfrage aus dem vergangenen Jahr aus und erörterte erst einmal in der Theorie, in welcher Reihenfolge die einzelnen Schritte abzuarbeiten sind.

Dann folgte die Praxis.

 

11. LU Damsdorf 18.11-1

 

11. LU Damsdorf 18.11.-2

 

11. LU Damsdorf 18.11.-3

 

Am Beispiel Schlepper und Hänger wurden die Azubis aufgefordert, beides zu verbinden und dabei zu zeigen, was alles beim Schlepper, aber auch beim Hänger kontrolliert werden muss (WOLKEN), um verkehrs-und betriebssicher zum Beispiel auf das Feld fahren zu können.

 

Johannes Leonhardt erarbeitete zum Abschluss noch wichtige Fragen für das Führen eines Zuges im öffentlichen Straßenverkehr: wie lang und breit darf ein Zug sein, wann braucht man eine Sondergenehmigung, welche Ladungssicherungsmaßnahmen sind notwendig, welche Geschwindigkeit darf gefahren werden und welche Führerscheinklassen sind in der Landwirtschaft wichtig.

 

An der Veranstaltung nahmen 13 Auszubildende aus 4 Betrieben teil.

 

 

 

10. LU – Milchproduktion

 

Im Oktober führte unser Mitgliedsbetrieb im Netzwerk, die Hoher Fläming eG Rädigke –Niemegk, für unsere angehenden Land-und Tierwirte eine Lehrunterweisung zum Thema Milchproduktion durch.

19 Auszubildende fanden sich am Morgen des 22. Oktober 2015 im Bürogebäude des Agrarbetriebes ein und wurden auch gleich von Fred Schulze, Vorstandsmitglied des Betriebes und Kurt Dömland, Mitarbeiter des Landeskontrollverbandes Brandenburg, in Empfang genommen.

Zunächst stand Theorie auf dem Zeitplan des Tages.

Nachdem sich die Azubis der Reihe nach, Fred Schulze kurz den Betrieb und Kurt Dömland die Arbeit des LKV vorgestellt hatten, erarbeitete Herr Dömland zusammen mit den jungen Leuten die wesentlichen Faktoren des Melkprozesses.

Es gibt einige Faktoren, die die Milchejektion beim Rind positiv beeinflussen und die der Melker selbst bestimmen kann, wie z.B. Vermeidung von Stress beim Treiben und im Melkstand, wiederkehrende Abläufe, schmerzfreies und störungsfreies Melken.

Nach der Erklärung von Aufbau und Funktion einer Melkanlage besprach Kurt Dömland mit den Azubis den Ablauf eines Melkprozesses und die Kennzeichen für einen effektiven Melkablauf.

 

10. LU Rädigke 22.10-1

 

In der Theorie war jetzt alles klar, nun konnten die Auszubildenden in der Praxis zeigen, ob sie es verstanden hatten.

In vier Gruppen aufgeteilt ging es zum Melkstand des Betriebes, ein Fischgrätenmelkstand mit 20 Plätzen, betreut von zwei Melkern bzw. Melkerinnen.

Alexander Paul, Leiter der Milchproduktion, sowie die beiden Melker/innen im Melkstand, nahmen die fünf jungen Leute jeder Gruppe unter ihre Fittiche, denn jeder Azubi konnte jetzt zwei Kühe komplett melken, vom Vormelken bis zum Zitzen tauchen.

Es waren einige Landwirte-Auszubildende darunter, die einer Kuh noch nie so nahe gekommen waren und an diesem Tag ihre erste Kuh gemolken hatten.

 

10. LU Rädigke 22.10.-2

 

10. LU Rädigke 22.10.-3

 

Während die eine Gruppe versuchte, den Kühen die Milch zu entlocken, waren die anderen Gruppen mit Fred Schulze auf dem Betriebsgelände unterwegs.

Er erläuterte den angehenden Land- und Tierwirten die Betätigungsfelder des Betriebes, angefangen beim Kuhstall, über die Kälberaufzucht, die Futterlagerung und Rationszusammenstellung, von der Getreidetrocknungsanlage bis hin zur Biogasanlage.

 

10. LU Rädigke 22.10.-4

10. LU Rädigke 22.10.-5

 

An der Veranstaltung nahmen 19 Auszubildende aus 9 Betrieben teil.

 

9. LU – Mais

 

Am 30. September 2015 trafen sich sechzehn Auszubildende unseres Netzwerkes in Kranepuhl, in der Produktivgenossenschaft „Flämingrind“ eG.

Der Mais ist erntereif, ein guter Grund für uns, das Thema jetzt für unsere Lehrunterweisung aufzugreifen.

Der Betriebsleiter Ulrich Benedix stellte den angehenden Landwirten zunächst seinen Betrieb vor.

Dann kamen die jungen Leute zum Zuge. Mais ist für den Betrieb sehr wichtig, werden doch 8500 Tonnen Maissilage jährlich als Futter für die Rinder gebraucht.

Aber was wissen die Azubis vom Mais, von der Bodenbearbeitung bis zur Ernte und Silierung? Ulrich Benedix ließ jeden Azubi seine Begriffe dazu auf ein Kärtchen schreiben und vorn an der Tafel anbringen. Im gegenseitigen Gespräch wurden die Begriffe dann erläutert und in die richtige Reihenfolge gebracht.

 

9. LU 2015-09-30 Kranepuhl 1

9. LU 2015-09-30 Kranepuhl 2

 

Nach der Theorie kam die Praxis. Leider konnten wir bei der Ernte nicht zusehen, der letzte Mais war nur ein paar Tage vorher abgeerntet worden. Aber dafür standen die Maislegemaschine und der Häcksler auf dem Feld und der Feldbauchef Hartmut Schulze sowie der Techniker Markus Thiele, vor kurzem noch selbst Azubi im Betrieb und regelmäßig bei unseren Lehrunterweisungen dabei, erläuterten die Arbeitsweisen der Maschinen.

 

9. LU 2015-09-30 Kranepuhl 3

 

Zum Abschluss führte der Betriebsleiter noch die moderne Gülletechnik vor, welche seit März diesen Jahres im Besitz des Betriebes und nur eins von drei Fahrzeugen dieser Art in ganz Europa ist. Die Gülleausbringung erfolgt GPS-gesteuert und wird gleich in den Boden eingearbeitet. Dadurch kann umweltgerecht und kostensparend gedüngt werden.

 

9. LU 2015-09-30 Kranepuhl 4

 

Nach einem Mittagessen, gesponsert vom Betrieb und ganz lecker, ging die sehr interessante Veranstaltung zu Ende.

Dieses Mal waren auch Pressevertreter bei der Lehrunterweisung anwesend. Die Artikel sind in der MAZ Bad Belzig vom 01.10.2015 und im Blickpunkt, Ausgabe von Bad Belzig, vom 03.10.2015 nachzulesen.

 

An der Veranstaltung nahmen 16 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 

7. LU – Mähdrusch in der Praxis

 

Es ist Juli, die Ernte der Wintergerste bei uns in Potsdam-Mittelmark ist fast abgeschlossen.

Am 14. Juli 2015 führten wir deshalb wieder eine Lehrunterweisung zum Thema Mähdrusch durch.

Der Betriebsleiter der Agro Uetz-Bornim GmbH, Stephan Otten, bereitete die Lehrunterweisung vor und führte sie auch durch.

Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es regnete fast ununterbrochen, sodass die Gerstenmahd auf dem Feld nicht möglich war.

Trotzdem war die Veranstaltung wieder sehr interessant und informativ.

Zunächst stellte Herr Otten seinen Betrieb vor und ging speziell auf die Getreideernte ein. Im Gespräch mit den Auszubildenden wurden die Möglichkeiten des Mähdrusches erörtert, über die Leistung und die Kosten moderner Mähdrescher gesprochen und bis zu welcher Grenze Druschverluste noch akzeptiert werden können.

Auf dem Hof der GmbH erklärten dann die Drescherfahrer des Betriebes, Heiko Arndt und Lars Schreiber, die Arbeitsweise ihrer Mähdrescher vom Typ Claas Lexion 770, inclusive Schneidwerk mit einer Arbeitsbreite von 12,5 Metern.

 

7. LU 2015-07-14 Uetz 1

 

7. LU 2015-07-14 Uetz-2

 

Der Höhepunkt für die jungen Landwirte folgte auf einem bereits abgeernteten Gerstenschlag. Es regnete immer noch, das schmälerte aber nicht die Begeisterung. Jeder Auszubildende konnte nun selbst das Lenkrad dieser imposanten Maschinen in die Hände nehmen und in Begleitung eines Drescherfahrers eine Runde auf dem Feld drehen

 

7. LU 2015-07-14 Uetz 3

 

7. LU 2015-07-14 Uetz 4

 

Vielleicht ermöglicht uns Herr Otten auch nächstes Jahr wieder diese sehr lehrreiche Netzwerkveranstaltung in seinem Betrieb und vielleicht spielt dann auch das Wetter mit und wir können aus nächster Nähe die Mähdrescher bei der Ernte beobachten.

 

Zum Abschluss hatte Herr Otten den jungen Leuten angeboten, bei der Ernte mal auf dem Mähdrescher mitzufahren, bei Interesse könnten sie sich jeder Zeit bei ihm melden. Das ist doch ein tolles Angebot!

 

An der Veranstaltung nahmen 7 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

6. LU – Prüfungsvorbereitung: Futtermittelkunde und Haltungssysteme

 

Im Juni finden die schriftlichen Abschlussprüfungen der Land-und Tierwirte sowie die praktische Abschlussprüfung der Landwirte mit Fachhochschulreife im Land Brandenburg statt.

Aus diesem Grund, aber natürlich auch für die Auszubildenden der anderen Lehrjahre, führten wir im Rahmen des Ausbildungsnetzwerkes eine Lehrunterweisung zur Prüfungsvorbereitung durch.

Am 15. Juni 2015 kamen zwölf Auszubildende in die Lehr-und Versuchsanstalt Groß Kreutz.

Die Themen Futtermittelkunde und auch Haltungssysteme sind immer prüfungsrelevant.

 

Zunächst erarbeitete Anja Peters, Bereichsleiterin Mütterkühe in der LVAT, zusammen mit den Azubis die wesentlichen Punkte der Futtermittelkunde, z.B. nach welchen Gesichtspunkten werden die Futtermittel eingeteilt, welche Getreidearten gibt es und können die Prüflingen diese anhand von Körnern und Pflanzen bestimmen?

 

6. LU 2015-1 15.Juni LVAT

 

6.LU 2015-2 15. Juni LVAT

Die Azubis sollten auch Silage beurteilen können: wie hoch sind die Anteile an Trockensubstanz, Rohasche, Rohprotein und Energie einer hochwertigen Grassilage, warum ist die Konservierung überhaupt notwendig und welche Einflussfaktoren gibt es bei der Silierung.

 

Im zweiten Teil ging Detlef May, Betriebsleiter der LVAT, konkret auf die Milchviehfütterung ein. Die praktische Beurteilung und das Abschätzen von Futtermengen fällt den jungen Landwirten noch sehr schwer. Voraussetzung dafür ist das vorhandene Hintergrundwissen. Dazu zählt z.B.: wieviel Futter frisst eine Kuh am Tag und wie hoch ist der Futterbedarf in Abhängigkeit von der Laktation, wieviel Trockensubstanz ist in den einzelnen Futtermitteln vorhanden und wieviel Milch kann die Kuh eigentlich aus einem Kilogramm Futter produzieren.

 

6.LU 2015-3 16. Juni LVAT

6. LU 2015-4 15.Juni LVAT

 

 

Viele Fragen waren zu klären, die jungen Leute machten eifrig mit und wir hoffen, dass so manche Unklarheit noch beseitigt werden konnte.

 

Viel Erfolg bei den Prüfungen!

 

An der Veranstaltung nahmen 12 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 

 

5. LU – Grünland

 

Im Mai stand das Thema Grünland auf dem Plan unseres Ausbildungsnetzwerkes.

Dazu trafen sich unsere Auszubildenden am 28.05.2015 in der Agrargenossenschaft

„Fiener Bruch“ Rogäsen e.G.

Mathias Busse, stellv. Betriebsleiter und Leiter Pflanzenbau nahm uns in Empfang und gleich ging es hinaus auf die weiten Flächen des Fiener Bruchs.

Vor Ort, die Grasmahd für das Silo war in vollem Gange, stellte Mathias Busse zunächst den Betrieb vor und erläuterte dann die Grünlandbewirtschaftung.

 

5. LU 28.5. Rögäsen1

 

5. LU 28.5. Rogäsen2

 

Der Betrieb bewirtschaftet 800 ha Grünland, davon 300 ha extensiv.

Welche Ansaatmischungen sind auf den Standorten im Fiener Bruch, ein trockengelegtes Moor, am besten geeignet, welche Arbeiten sind nach dem Winter zu erledigen (Schleppen, Walzen, Nachsäen), wann ist der beste Schnittzeitpunkt und wie sollte das Mähgut für die Silierung beschaffen sein. Diese ganzen Fragen klärte Mathias Busse im Gespräch mit den angehenden Landwirten.

Im Anschluss fuhren wir zu den Silos, die zurzeit mit dem Grasschnitt befüllt werden. Hier verwies Herr Busse nochmals darauf, wie wichtig die gründliche Verdichtung des Silos für eine spätere qualitativ hochwertige Silage ist und welche Silierungszusätze eingesetzt werden können.

5. LU 28.5. Rogäsen 3

 

5. LU 28.5. Rogäsen 4

 

An der Veranstaltung nahmen 11 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 

 

4. LU – Ökologische Landwirtschaft

 

Am 30. April 2015 war es endlich soweit. Nachdem der erste geplante Termin im Dezember 2014 leider wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden musste, waren für diesen Tag zwölf teilnehmende Auszubildende gemeldet.

Es ging in den Hohen Fläming zu dem ökologisch wirtschaftenden Bioland-Betrieb Gut Schmerwitz.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellte die Geschäftsführerin Rita Neumann nach der Begrüßung Ihren ökologisch wirtschaftenden Betrieb vor.

Was ist denn ökologische Landwirtschaft und was unterscheidet sie von der konventionellen Landwirtschaft? Diese Fragen wurden von Rita Neumann am Beispiel von Gut Schmerwitz sehr anschaulich beantwortet.

 

4.LU-1 30.4.2015 Schmerwitz    

4. LU-2 30.4.2015 Schmerwitz

 

Der Betrieb arbeitet schon seit 1991 nach der ökologischen Wirtschaftsweise und zählt heute zu den größten BIOLAND-Betrieben Deutschlands. Mit nur 17 Mitarbeitern ist Gut Schmerwitz vielfältig aufgestellt: neben der Feldwirtschaft hält der Betrieb 10.000 Legehennen, eine Erweiterung ist geplant, die Eier werden direktvermarktet. Ein weiteres Standbein ist der Obst-und Gemüseanbau, darunter eine Sanddornplantage und Streuobstwiesen. Die Schweine- und Schafhaltung wurden deutlich reduziert, nur zur Direktvermarktung im eigenen Hofladen und für Feriengäste, der Betrieb verfügt jetzt auch über sechs Ferienwohnungen, werden noch einige Tiere gehalten.

 

4. LU-3 30.4.2015 Schmerwitz

 

Nach der theoretischen Betriebsführung folgte die praktische. Eine Mitarbeiterin des Betriebes führte uns durch die Gebäude des Gutshofes und zur Legehennenhaltung und beantwortete alle auftretenden Fragen.

 

An der Veranstaltung nahmen 12 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

3. LU – Pflanzenschutz

 

Der Winter ist vorbei, die Frühjahrsarbeiten der Landwirtschaftsbetriebe sind in vollem Gange.

Der Pflanzenschutz spielt jedes Jahr aufs Neue eine wichtige Rolle, um gesunde und ertragreiche Kulturpflanzen zu erhalten.

Unseren in Ausbildung befindlichen, angehenden Landwirten wurden schon 2012 und 2013 im Rahmen unserer Lehrunterweisungen umfangreiche Informationen zu diesem Thema angeboten.

Auch dieses Jahr konnten wir wieder den Pflanzenschutzexperten Reinhard Nagel, ehemals Mitarbeiter beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), zur Durchführung der Veranstaltung gewinnen.

Zunächst erläuterte Herr Nagel die Organisationsstrukturen des Pflanzenschutzes in Deutschland bis hinunter zur Landesebene. Hier werden EU-Regelungen als Grundlage in nationales Recht umgesetzt, also nationale Verordnungen zum Pflanzenschutzgesetz erlassen.

 

3. LU 2015 Pflanzenschutz

 

Weiterhin informierte Herr Nagel über Neuerungen in den Rechtsvorschriften, die jeder Sachkundige, der Pflanzenschutzmittel anwendet, verkauft oder darüber berät, wissen und anwenden muss: wie und wo erfolgt die Beantragung der Sachkundebescheinigung, in welchen Abständen ist eine Weiterbildung verpflichtend, welche Fortbildungsveranstaltungen können genutzt werden.

Aus der umfangreichen Thematik erklärte Herr Nagel den Azubis abschließend die Lagerung von Pflanzenschutzmitteln, was bei der Ausbringung in Gewässernähe zu beachten ist, die Reinigung der Geräte und inhaltliche Aspekte der Bienenschutzverordnung.

 

Die Lehrunterweisung fand am 30. März 2015 in der Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes PM statt.

 

An der Veranstaltung nahmen 11 Auszubildende aus 7 Betrieben teil.

 

 

2. LU 2015 – Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz, Tierarzneimittel

 

Für die Februar-Lehrunterweisung konnten wir Dipl.vet.med. Sonja Hahlweg vom Fachbereich 3 – Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – des Landkreises Potsdam-Mittelmark gewinnen.

 

Sie erläuterte unseren Auszubildenden den Inhalt ihrer Arbeit beim Veterinärwesen, speziell zu Tierseuchen, Tierschutz, Tiertransporte und Tierarzneimittel.

 

Die Arbeit des Veterinärwesens beruht auf gesetzlichen Grundlagen. Die Einhaltung durch die Tierhalter wird von den Mitarbeitern des Veterinärwesens kontrolliert.

 

So ist auch die Tierseuchenbekämpfung und – vorbeugung gesetzlich geregelt: im Tiergesundheitsgesetz und der Viehverkehrsordnung. Dazu kommen noch spezielle Verordnungen, so zu Beispiel die Geflügelpestverordnung oder die Tollwutverordnung.

 

Auch der Tierschutz hat gesetzliche Grundlagen – das Tierschutzgesetz und Spezialverordnungen, wie zum Beispiel die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, die Tierschutztransportverordnung oder die Tierschutzschlachtverordnung. Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beinhaltet allgemeine Anforderungen, die der Tierhalter beachten muss: tierschutzgerechte Haltungseinrichtungen, Bereitstellung von sauberem Futter und Wasser in ausreichender Menge, ausreichend Personal zur Pflege, tägliche Kontrolle des Gesundheitszustandes, Stallhygiene.

Die Tierschutztransportverordnung regelt detailliert, welche Tiere transportiert werden dürfen und was dabei zu beachten ist, zum Beispiel Transportpapiere, Mindestvorgaben an Platz für die Tiere und vieles mehr.

 

Natürlich unterliegen auch die Tierarzneimittel gesetzlicher Grundlagen: dem Arzneimittelgesetz und Spezialverordnungen, wie zum Beispiel der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die lückenlose Dokumentation bei Verabreichung von Arzneimitteln gelegt, da der Tierhalter in der Nachweispflicht steht. Die tierärztlichen Hausapotheken unterliegen übrigens der Registrierung und Kontrolle durch das Veterinäramt.

 

Frau Hahlweg hat unseren Auszubildenden eine Fülle an Informationen mit auf den Weg gegeben, die sie im zukünftigen Beruf sicher nutzen können.

 

Die Lehrunterweisung fand am 03. März 2015 in der Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes PM statt.

An der Veranstaltung nahmen 11 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 

1. LU 2015 – Richtiges Führen des Berichtshefters, Futterberechnung

 

Am 06. Februar 2015 luden wir unsere Auszubildenden nach Ragösen in die Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes PM zur 1. Lehrunterweisung 2015 ein.

Im ersten Abschnitt der Veranstaltung erläuterte Andrea Renkel, Ausbildungsberaterin der zuständigen Stelle beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung, die oft unterschätzte Bedeutung des richtigen Führens des Berichtshefters. Frau Renkel machte den Auszubildenden sehr deutlich, dass sie nicht zur Prüfung zugelassen werden, wenn der Berichtshefter nicht ordnungsgemäß geführt wurde.

 

Für den zweiten Teil der Lehrunterweisung – Futterrationsberechnung und Futtermittelbestimmung – konnten wir wieder, wie auch schon vor einem Jahr, Frau Mischer, Fachberaterin bei der H. Wilhelm Schaumann GmbH und Fachingenieurin für Tierernährung, gewinnen.

 

Sie erarbeitete zusammen mit den Azubis das umfangreiche Thema Schritt für Schritt, so dass alle vom 1. bis zum 3. Lehrjahr gut folgen konnten.

 

Am Beispiel der Milchkuhfütterung wurden zunächst drei Fragen geklärt: Was frisst eine Kuh? Wieviel frisst eine Kuh? Warum frisst eine Kuh?

 

Anhand von Futtermittelproben, die Frau Mischer wieder mitbrachte, konnten alle Teilnehmer testen, inwieweit sie Grund-und Kraftfutter erkennen und wie diese riechen und sich anfühlen.

 

Die abschließende Aufgabe für unsere angehenden Junglandwirte und Jungtierwirte – die Rationsberechnung.

Alle waren mit Eifer dabei, viele kamen auch auf das richtige Ergebnis und Frau Mischer erläuterte zum Abschluss, wie die Ergebnisse der Berechnung zu interpretieren sind.

 

An der Veranstaltung nahmen 19 Auszubildende aus 9 Betrieben teil.

 

11. LU – Kälber-u. Jungrinderaufzucht

 

Am 25. November 2014 trafen wir uns zum Thema Kälber-u. Jungrinderaufzucht in der Agrargenossenschaft „Fiener Bruch“ in Rogäsen.

Reinhard Schlieper, Vorstandsvorsitzender des Betriebes, führte die Lehrunterweisung durch.

Nach der Begrüßung der angehenden Land-und Tierwirte wurde es theoretisch – aber keineswegs langweilig.

Herr Schlieper erläuterte sehr anschaulich, warum wir Menschen so eine große Verantwortung im Umgang mit den uns anvertrauten Tieren haben.

Beginnend vom Unterschied zwischen Lebewesen und Nichtlebewesen – Stoffwechsel, Vermehrung, Gefühle – über die Vermehrung, gesteuert durch Hormone, bis hin zur wichtigen Erstversorgung der Kälber unmittelbar nach der Geburt wurden alle wichtigen Fragen rund ums Kalb zusammen mit den Auszubildenden geklärt.

11.LU Kälberaufzucht 25.11.2014-1

 

Im praktischen Teil der Lehrunterweisung ermöglichte Herr Schlieper einen Blick in die Stallanlagen des Betriebes – in die Milchviehanlage mit Melkstand, den umgebauten Bullenstall und den Außenklimastall für Kälber.

 

11. LU 25.11.2014-3

11.LU 25.11.2014-2

 

An der Veranstaltung nahmen 11 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

 

10. LU – Exkursion deuka Mischfutterwerk und Schweinemastanlage Züllsdorf

 

Ein letztes Mal in diesem Jahr, am 29. Oktober 2014, ging unser Ausbildungsnetzwerk Mittelmark-Fläming auf Exkursionsfahrt.

Diesmal fuhren wir mit unseren Auszubildenden der Landwirtschaftsbetriebe von PM und TF in unseren Nachbarlandkreis Elbe-Elster nach Herzberg. Das deuka Mischfutterwerk sowie ein erst Anfang des Jahres in Betrieb genommener moderner Schweinemaststall in Züllsdorf waren unser Ziel.

Nachdem wir zwei Gruppen gebildet hatten führte uns Herr Tamm, technischer Mitarbeiter des Betriebes, über das Gelände zum Herzstück des Mischfutterwerkes, das Zellenteilgebäude.

 

10. LU 29.10.14-Mischfutterwerk

 

Mit dem Fahrstuhl ging´s bis ganz nach oben, in die 12. Etage, von dort hatten wir einen tollen Blick über das ganze Betriebsgelände und noch viel weiter.

 

10.LU 29.10..14- auf dem Dach

 

Über die Treppe stiegen wir dann wieder abwärts und beim Zwischenstopp auf fast jeder Etage erläuterte uns Herr Tamm die dort ablaufenden Produktionsschritte:

10.LU 29.10.14-3

 

 von der Einlagerung der Getreiderohware,

 

10.LU 29.10.14-5

 

                    über das Mahlen, Mischen der einzelnen Komponenten  und Melassieren

 

10.LU 29.10.14-6

 

bis hin zum Pelletieren.

Im gesamten Gebäude arbeiten nur drei Arbeitskräfte pro Schicht, denn alle Arbeitsschritte sind computergesteuert und –überwacht. Übrigens wird das Gros der Mischfutter erst nach Bestellung und auf Wunsch der Kunden hergestellt.

 

10.LU 29.10.14-7

 

Die Gruppen wechselten den Standort – wir fuhren nach Züllsdorf zur Schweinemastanlage. Der Vorsitzende des Betriebes, Herr Pieper, empfing uns. Doch zunächst erklärte uns der zuständige Mitarbeiter die auf dem Gelände befindliche und für das Gelände genutzte Biogasanlage.

 

10.LU 29.10.14-8

 

Dann konnten wir uns den seit Januar in Betrieb befindlichen Schweinemaststall ansehen.

Herr Pieper erklärte uns, sichtlich stolz, die Vorzüge des computergesteuerten, für eintausend Masttiere ausgelegten Gebäudes. Durch ein großes Fenster können die Tiere beobachtet und gegebenenfalls eingegriffen werden. Ein Maststall dieser Art mit angrenzendem, völlig separatem Nachmaststall für die zur Schlachtung vorgesehenen Tiere gibt es im Land Brandenburg keinen Zweiten.

Mit neuen und interessanten Einblicken fuhren wir am Abend nach Hause.

 

An der Veranstaltung nahmen 24 Auszubildende teil.

 

9. LU – Klauengesundheit

 

Die Vorbereitung und Durchführung der September-Lehrunterweisung für unsere Azubis des Ausbildungsnetzwerkes hatte die Fiener Agrargenossenschaft Ziesar übernommen.

Das Thema diesmal behandelte alle wichtigen Fakten zur Klauengesundheit und Klauenpflege.

Zunächst wurden die Azubis der 1. bis 3. Lehrjahre theoretisch in das Thema Klauengesundheit eingeführt. Dazu hatte sich Rahel Dubbels, angehende Tierwirtin im 3. Lehrjahr der Agrargenossenschaft Ziesar, intensiv vorbereitet. Sie führte aus, wodurch Klauenerkrankungen verursacht werden und welche Folgen diese Erkrankungen für das Tier und seine Leistung haben können.

Auf die Klauengesundheit haben mehrere Faktoren Einfluss. Nur im Zusammenwirken aller kann eine gute Klauengesundheit realisiert werden.

Neben der Hygiene, Fütterung, Genetik, Abwehrkraft und der Gestaltung der Lauf-und Liegeflächen ist die Klauenpflege eine dieser Faktoren.

In der Agrargenossenschaft Ziesar werden zwei-bis dreimal pro Jahr eine Bestandsuntersuchung und alle vierzehn Tage Problembehandlungen durch den Klauenschneider durchgeführt.

Im Anschluss an die Theorie konnten wir uns dann im Stall in Bücknitz die praktische Arbeit des Klauenschneiders am Tier ansehen. Herr Braune erklärte dazu den angehenden Land-und Tierwirten genau das Klauenproblem des im Behandlungsstand befindlichen Bullen, die benötigten Arbeitsgeräte und seine Arbeitsschritte. Die Auszubildenden konnten jederzeit ihre Fragen stellen.

9. LU Ziesar 25.9.2014

 

9. LU Ziesar 25.9.2014-2

  Bulle im Behandlungsstand mit fixiertem Hinterbein (Bild Mitte).

 

An der Veranstaltung nahmen 12 Auszubildende aus 4 Betrieben teil.

 

8. LU – Tierkörperbeurteilung

 

Im August stehen die praktischen Prüfungen für die angehenden Tier-und Landwirte auf dem Plan.

Für unser Ausbildungsnetzwerk bedeutet das, die Azubis bei den Vorbereitungen zu unterstützen.

Die Tierbeurteilung ist oft Bestandteil der Prüfung, deshalb haben wir in der Lehrunterweisung im August dieses Thema aufgegriffen.

Für die Gestaltung des Tages konnten wir sowohl eine Gastdozentin, die Zuchtinspektorin Sylvia Hecht von der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH (RBB), als auch einen Gastbetrieb, die Agrargenossenschaft Thomas Müntzer eG Krahne, gewinnen.

Die Fachfrau vom RBB erarbeitete zunächst theoretisch zusammen mit den angehenden Land-und Tierwirten den Aufbau und die Handhabung eines Tierbeurteilungsbogens: warum ist eine Tierbeurteilung überhaupt notwendig, welche Merkmalskomplexe der Kuheinstufung gibt es und wie stark gehen die einzelnen Merkmale in die Bewertung ein.

 

8. LU Tierbeurteilung-1   7.8.2014

 

Dann ging es endlich in den Stall, zu den praktischen Beispielen. Steffen Abert, Abteilungsleiter Tierwirtschaft und stellvertretender Betriebsleiter der AG Krahne, hatte drei Kühe für uns von der übrigen Herde getrennt. Jetzt kam die Stallkarte ins Spiel. Jede Kuh hat solch ein Dokument. Was verrät sie uns über das Tier und warum ist sie für die Tierbeurteilung so wichtig? Sylvia Hecht erläuterte nochmals die einzelnen Merkmale an der Kuh, die Azubis werteten die Stallkarten aus.

 

8. LU Tierbeurteilung-2   7.8.2014

 

Wir hatten die AG Krahne als Gastbetrieb ausgewählt – das war kein Zufall. Vor wenigen Wochen wurde die neugebaute, mit modernster Technik ausgestattete Milchviehanlage in Betrieb genommen. Das mussten sich unsere jungen Leute unbedingt ansehen.

Steffen Abert zeigte uns, sichtlich stolz, den hellen, großen Laufstall mit automatischer Entmistung, computergesteuertem Roboter zum Futtertisch reinigen, Kuh-Massagebürsten und das Herzstück, vier vollautomatischen, lasergesteuerte Melkrobotern.

 

8. LU Tierbeurteilung-3   7.8.2014

 

8.LU Tierkörperbeurteilung-4  7.8.2014

 

Auch den neuen Abkalbestall und den großen Kälberstall mit Einzel-und Gruppenbuchten, ausgestattet mit automatischer Milchtränke, konnten wir uns ansehen.

 

8. LU Tierbeurteilung-4  7.8.2014

 

Wir danken Frau Sylvia Hecht und der AG Krahne für die interessante Lehrunterweisung.

 

An der Veranstaltung nahmen 11 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

7. LU – Mähdrusch in der Praxis

 

Anfang Juni führten wir ein theoretisches Ernteschulungsseminar durch, an dem „Erntekapitäne“ unserer Mitgliedsbetriebe, aber auch LW-Auszubildende der 2. und 3. Ausbildungsjahre teilnahmen.

 

Am 25.07.2014 war es nun soweit – unsere Auszubildenden sollten den Mähdrusch in der Praxis kennenlernen. Ermöglicht wurde der Tag durch den Betriebsleiter der Agro Uetz-Bornim GmbH, Herrn Otten.

 

Leider machte uns das Wetter ein Strich durch die Rechnung; nach tagelangem Sonnenschein regnete es am Abend vorher, sodass eine Getreideernte auf dem Feld nicht möglich war. Aber es sollte trotzdem eine sehr gelungene Lehrunterweisung werden.

 

Zunächst gab Herr Otten Einblicke in die Arbeitsfelder des Betriebes und den derzeitigen Stand der Ernte. Er sprach mit den zukünftigen Landwirten über die Leistung und die Kosten moderner Mähdrescher, die Messung von Dreschverlusten und die Bestimmung der Feuchtigkeit im Getreide.

Im Anschluss erklärten Herr Weber und Herr Arndt, Mähdrescherfahrer im Betrieb, den Aufbau und die Funktionsweise des Mähdreschers, hier am Modell Lexion 560 von Claas, sowie das Schneidwerk.

 

Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir auf ein bereits abgemähtes Feld und jeder einzelne der jungen Leute, darunter auch ein Mädel, konnten selbst einmal das Lenkrad in die Hand nehmen und sich wie ein Mähdrescherfahrer fühlen.

 

7. LU Mähdrusch-1  25.7.14

 

7. LU Mähdrusch-2 25.4.14

 

Herr Weber und Herr Arndt erklärten jedem Einzelnem vorher die Technik in der Fahrerkabine, dann fuhren sie selbstständig das Feld rauf und runter.

 

7.LU Mähdrusch-3 25.7.14

 

7.LU Mähdrusch-4  25.7.14

 

Alle Teilnehmer waren begeistert und konnten kaum genug bekommen. Ein gelungener Tag ging zu Ende, auch wenn das Mähen an diesem Tag nicht möglich war.

 

An der Veranstaltung nahmen 5 Auszubildende aus 3 Betrieben teil.

 
 
6. LU – Seminar Ernteschulung für LW-Azubis
            2./3. Ausbildungsjahr

 

Am 03. Juni 2014 fand in unserer Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes PM in Ragösen ein ganztägiges Seminar zum Thema Mähdrusch statt.

Die Betriebsleiter und „Erntekapitäne“ unserer Mitgliedsbetriebe waren eingeladen, aber auch unsere LW-Auszubildenden des 2. und 3. Ausbildungsjahres waren aufgefordert, im Rahmen einer Lehrunterweisung am Seminar teilzunehmen. Sie werden ja unsere nächste Generation „Erntekapitäne“ sein.

Für die Gestaltung des Seminars konnten wir Frau Dr. Feiffer von der Firma feiffer consult aus Sondershausen gewinnen. Seit 60 Jahren beschäftigt sich das Haus Feiffer mit der Forschung und Entwicklung zur Optimierung der Ernte.

Nach der Vorstellung ihres Unternehmens im Kyffhäuserkreis bekamen alle Teilnehmer einen mehrseitigen Wissenstest zum Thema Mähdrusch ausgehändigt. So musste sich jeder zu Beginn der Veranstaltung in das Thema vertiefen, im Laufe des Tages wurden dann die 4 Themenkreise ( Allgemeines, Kornqualität, Verluste und Einstellung) im Gespräch von Frau Dr. Feiffer abgearbeitet.

Es sollte ein sehr informativer Seminartag werden, gerade unsere Auszubildenden konnten viel über die richtige Art und Weise des Mähdruschs und der einzusetzenden Technik erfahren.

Hier nur einige kurze Einblicke in das umfangreiche Thema: Sind die Leistungsgrenzen bei den Mähdreschern schon erreicht und braucht man überhaupt noch stärkere Maschinen (bei uns wird die vorhandene Mähdrescherleistung nur zu 45% ausgelastet!)? Wie kann die Ernte optimiert werden (die Gesamternteverluste liegen im Ø bei 10% - doppelt so hoch wie nötig!)? Diese drei Faktoren der Optimierung sollten überprüft werden: die Zeiteffizienz, die Leistungseffizienz und die Plattform.

Am Ende des Tages gab uns Frau Dr. Feiffer einen Ausblick, wie der Mähdrusch in Zukunft aussehen könnte – vielleicht vollautomatisiert, werden „Erntekapitäne“ dann überflüssig?

Wir werden sehen!

An der Veranstaltung nahmen 4 Auszubildende aus 4 Betrieben teil.

 

5. LU – Biogas und Beregnung

 

Die 5. Lehrunterweisung in diesem Jahr fand am 20. Mai 2014 im Agrarbetrieb Damsdorf

Wessels GbR statt.

Der betriebliche Ausbilder Johannes Leonhardt hatte die Themen Biogas und Beregnung vorbereitet und mit den zuständigen Mitarbeitern des Betriebes durchgeführt.

Herr Bertz erläuterte sehr anschaulich den Aufbau und die Wirkungsweise der beiden 2007 gebauten Biogasanlagen, deren 3 Blockheizkraftwerke die ortsansässige Schule, 35 Wohnhäuser und natürlich auch die betriebseigenen Gebäude mit Wärme versorgen. Die Azubis erfuhren, womit die Anlage „gefüttert“ wird, warum ein Separator für den Betrieb der Biogasanlage unerlässlich ist und welche Gase bei der Vergärung entstehen. Natürlich wird die gesamte Anlage computergesteuert und – überwacht. Herr Bertz wies deshalb die Azubis darauf hin, dass eine gute Ausbildung in der Landwirtschaft heute sehr wichtig ist, um moderne Technik bedienen zu können.

 

5. LU Damsdorf 20.5.2014-1

 

Im zweiten Teil der Unterweisung fuhren die Azubis hinaus zu einer Beregnungsanlage.

Etwa ein Drittel der Ackerfläche des Betriebes wird, wenn nötig, beregnet. Das Wasser dazu wird durch ein Pumpwerk aus dem Netzener See zu den Beregnungsanlagen befördert.

Johannes Leonhardt und Jan Bellin erläuterten den angehenden Land-und Tierwirten, welche Faktoren die Notwendigkeit einer Beregnung bedingen, welche Varianten der Technik es gibt und wo sie eingesetzt werden können. Sehr wichtig ist es, die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage zu ermitteln.

 

5. LU Damsdorf 20.5.2014-2

 

An der Veranstaltung nahmen 11 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

4. LU – Exkursion zum Landmaschinenhersteller CLAAS 24.04.2014

 

Am 24. April 2014 gingen wir, das Ausbildungsnetzwerk Mittelmark-Fläming, mit unseren Azubis der Landwirtschaftsbetriebe aus PM und TF auf Exkursionsfahrt.

Unser Mitgliedsunternehmen REMA aus Schwanebeck hatte uns den Kontakt zum Landmaschinenhersteller CLAAS im ostwestfälischen Harsewinkel vermittelt.

Es sollte ein langer Tag werden, denn schon im Morgengrauen ging es mit dem Bus in Richtung Westen.

 

Die Mitarbeiter von Claas hatten ein tolles sechsstündiges Programm für uns zusammengestellt – und los ging es.

In zwei Gruppen, ausgerüstet mit Kopfhörern, besichtigten wir zunächst die Produktionshallen. Auf dem 40 ha großen Betriebsgelände sind 450 Mitarbeiter beschäftigt. Jedes Jahr werden 40 bis 50 Azubis auf dem technischen oder kaufmännischen Sektor ausgebildet und auch größtenteils übernommen, ein duales Studium ist ebenfalls im Angebot. Alle Azubis müssen in den ersten drei Monaten eine manuelle Grundausbildung absolvieren, in der sie ein Modell eines Mähdreschers anfertigen. Im Laufe der Ausbildung können die angehenden CLAAS-Mitarbeiter ihr Wissen auch in Tochterwerken des Unternehmens im Ausland erweitern.

 

Zunächst konnten wir einen Blick in die Vorfertigung werfen; hier werden sämtliche Teile der späteren Landmaschinen vorbehandelt, Rohre gefertigt, Kleinteile durch Roboter geschweißt, Bleche gestanzt.

Wir folgten der automatischen Beförderung der Teile zu den Montagelinien und bekamen einen Eindruck davon, wieviel Arbeit, Material und Zeit in einem für uns riesigen Mähdrescher oder Feldhäcksler stecken. Am Tag werden z.B. 15 komplette Mähdrescher vom Typ Lexion, der größte von CLAAS gebaute Mähdrescher, hier montiert.

Nachdem wir nun gesehen hatten, wie die Landmaschinen heute gebaut werden, gab uns Herr Bastian im Kinosaal des Technoparks einen geschichtlichen Einblick in den Werdegang des Unternehmens.

Bevor der letzte Programmpunkt, der Hof Loermann, angesteuert wurde, konnten wir auf Einladung von CLAAS ein leckeres Mittagessen im Casino zu uns nehmen.

 

Frisch gestärkt fuhren wir zum Hof Loermann, dort führten uns die Mitarbeiter die acht wichtigsten Landmaschinen der Produktionspalette in Aktion vor, eine wirklich beindruckende, professionell gestaltete Show.

Nachdem unsere Azubis alle gezeigten Maschinen auch noch einmal selbst erkunden konnten, fuhren wir müde aber voller interessanter und schöner Eindrücke ins heimische Brandenburg zurück.

Ein herzliches Dankeschön an CLAAS und alle Mitarbeiter für die Möglichkeit der Besichtigung und die tolle Organisation!

 

Exkursion zu CLASS

 

An der Exkursion nahmen 31 Auszubildende aus 11 Betrieben teil.

 

Zukunftstag am 27.3.2014
 Jugendliche schnuppern in Grüne Berufe

 

Die Lehr- und Versuchsanstalt ist immer eine gute Adresse, wenn es um Aus- und Weiterbildung im landwirtschaftlichen Bereich geht. Auch in diesem Jahr wurden  wieder die Hoftore anlässlich des Zukunftstages in Brandenburg für Schülerinnen und Schüler geöffnet.

Knapp 100 Schülerinnen und Schüler  aus Kloster Lehnin, Stahnsdorf, Ketzin, Bad Belzig  und Kleinmachnow  hatten die Möglichkeit  acht „Grüne Berufe“ näher kennenzulernen.  Unterstützt wurde die Aktion vom Oberstufenzentrum Groß Kreutz, dem Gartenbauverband, vertreten durch Herrn Joachim Lindicke, den Fachverband Garten-, Landschafts-und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg, vertreten durch Herrn Marcus Preuß sowie das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), vertreten durch Herrn Michael Jurkschat.

Im Stationsbetrieb lernten die Schüler Ausbildungsinhalte in den Berufen Tierwirt/in, Landwirt/in, Fachkraft Agrarservice, Gärtner/in, Florist/in, Pferdewirt/in, Landschaftsgärtner und Tierpfleger  kennen. Vorwiegend Auszubildende und Techniker in Ausbildung erläuterten den Schülern, welche Voraussetzungen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten für den jeweiligen Beruf mitbringen sollte.  Fast jede Station hatte Mitmachaktionen für die Schüler vorbereitet oder  für  die Interessierten ein kleines Wissensquiz. Besonders beliebt war die Station bei den Floristen. Dort wurde unter Anleitung Auszubildender einer kleiner Blumenanstecker gebastelt. Vor allem bei den Jungs war der Beruf Fachkraft Agrarservice von Interesse. Hier durfte man sich einen Traktor von innen anschauen und ein Düngerstreuer wurde vorgestellt. Einige Mädchen interessierten sich für die Ausbildung als Pferdewirtin. An dieser Station lernten die Schüler den Körperbau eines Pferdes kennen und das viele Zubehör, welches man im Pferdesport benötigt.  Auch der Stallrundgang, mit Besuch bei den Kälbchen, kam bei den Schülerinnen und Schülern gut an. -  Vier Schülerinnen konnten sich vorstellen mal diesen Beruf zu erlernen. Einige Schüler stellten auch die Frage nach Praktika.  

Zukunftstag 27.3. LVAT-3

 

Zukunftstag 27.3. LVAT-2

 

Zukunftstag 27.3. LVAT-1

 

Zukunftstag 27.03.2014
auch in der Hoher Fläming eG Rädigke-Niemegk

 

Die Agrargenossenschaft Rädigke-Niemegk war diesmal Gastgeber für 12 Schüler der 7. und 8. Klassen der Krause-Tschetschog-Oberschule Bad Belzig.

Hier waren größtenteils die Auszubildenden unseres Ausbildungsnetzwerkes Mittelmark-Fläming die Gesprächspartner der Schüler.

Nach der Begrüßung der Jugendlichen und ihrer Lehrerinnen durch Florian Schulze, Ausbilder und leitender Mitarbeiter der Agrargenossenschaft, konnten sich alle bei einer Hofführung die Betätigungsfelder des Betriebes ansehen.

Zunächst ging es durch den Kuhstall zu den Kälbchen, dann zur Getreidetrocknungsanlage und zur Biogasanlage. Die Besichtigung der betriebseigenen Rapsölpresse beendete den Rundgang.

 

Zukunftstag 27.3. Rädigke-8       Zukunftstag 27.3. Rädigke-3

 

Zukunftstag 27.3. Rädigke-2      Zukunftstag 27.3. Rädigke-4

 

Der zweite Teil des Zukunftstages wurde durch unsere Azubis gestaltet.

Lisa Kunz, Landwirtin im 3. Ausbildungsjahr, und Antonia Mielke, Landwirtin im 1. Ausbildungsjahr, stellten ihren Ausbildungsbetrieb, die Wessels GbR Damsdorf, vor. Von der Agro Uetz-Bornim GmbH erläuterte Daniel Huschke, Landwirt im 3. Ausbildungsjahr, die Ausbildung in seinem Betrieb. Der gastgebende Betrieb Rädigke wurde durch Kevin Drange, Landwirt im 3. Lehrjahr, Chris Marvin Schulze, Tierwirt im 1. Lehrjahr sowie die Praktikantin Nadja Rinke von der Humboldt-Universität vertreten.

Nun war es an den Schülern, ihr Wissen über die Landwirtschaft an drei Stationen, Getreide, Technik und Wissensquiz / Melkwettbewerb, zu testen.

Die Auszubildenden beantworteten fachmännisch alle Fragen, werteten die Wettbewerbe aus und überreichten kleine Präsente.

Das Highlight der Veranstaltung kam zum Abschluss – jeder, der Interesse hatte, konnte eine Runde mit dem Traktor fahren, natürlich unter fachkundiger Anleitung unseres Auszubildenden Kevin Drange. Das Interesse war sehr gross!

 

Für alle Beteiligten war es ein aufschlussreicher und interessanter Tag: die Schüler konnten viele Informationen über die „Grünen Berufe“ mitnehmen und die Auszubildenden sammelten erste Erfahrungen in der Wissensvermittlung und –anwendung.

   

Zukunftstag 27.3. Rädigke-1 

            Zukunftstag 27.3. Rädigke-7

                                    Traktor fahren 

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3. LU – Fleischrind-Zuchtbullenauktion – RBB Groß Kreutz

 

Im März findet alljährlich bei der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH (RBB) die immer gut besuchte RBB-Bullenauktion statt, ein fester Termin bei Kaufinteressenten und Schaulustigen.

 

Eine Auktion mal live zu erleben; das ist auch ein interessantes Thema für unsere Auszubildenden des Ausbildungsnetzwerkes.

 

An diesem Tag sind natürlich alle Mitarbeiter des RBB voll in die Organisation eingebunden.

Trotzdem erklärte sich ein Jungzüchter vom Team bereit, unsere Gruppe für eine Stunde durch den Stall zu führen.

Zunächst erläuterte er seine Arbeit als Jungzüchter im Betrieb und die daraus resultierende Möglichkeit, im Austausch andere Betriebe des Landes Brandenburg kennenzulernen. Sogar ein europaweiter Austausch der Jungzüchter ist möglich.

Daran schloss sich der Stallrundgang an, bei der der junge Mitarbeiter die Rassen, deren Merkmale und die Züchtungsausrichtung der Tiere der Auktion erklärte.

 

3.LU -3 RBB 11.03.2014       3.LU -4 RBB 11.03.2014

 

Im Anschluss war die Möglichkeit gegeben, die Vorstellung der zur Auktion stehenden Bullen im Ring und die Auktion selbst zu erleben. Für unsere jungen Auszubildenden war es eine sehr interessante und nicht alltägliche Lehrunterweisung.

 

3.LU -2 RBB 11.03.2014        3. LU-1 RBB 11.3.2014

 

An der Veranstaltung nahmen 7 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

2. LU – Futterberechnung – Geschäftsstelle KBV Ragösen

 

Am 12. Februar 2014 luden wir unsere Auszubildenden nach Ragösen in die Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes PM ein.

Das Thema der zweiten Lehrunterweisung – Futterberechnung – ist immer ein Thema bei den Prüfungen und deshalb so wichtig.

Frau Mischer, Fachberaterin bei der H. Wilhelm Schaumann GmbH und Fachingenieurin für Tierernährung, erklärte sich sofort bereit, die Lehrunterweisung durchzuführen.

Sie erarbeitete zusammen mit den Azubis das umfangreiche Thema Schritt für Schritt, so dass alle vom 1. bis zum 3. Lehrjahr gut folgen konnten.

 

Am Beispiel der Milchkuhfütterung wurde zunächst erarbeitet, was eine Kuh am Tag frisst, in welche Kategorien man dieses Futter einteilt (Grundfutter und Kraftfutter) und welche Inhaltsstoffe im Futter zu einer weiteren Unterteilung führen (Energie und Eiweiß).

 

2.LU Ragösen 12.02.-1

 

Frau Mischer brachte ca. 20 verschiedene Futtermittelproben von Grundfutter und Kraftfutter mit. So konnten alle Teilnehmer testen, ob sie die Futtermittel erkennen, wie sie riechen und sich anfühlen.

2.LU Ragösen 12.02.-2

 

Im dritten Teil der Lehrunterweisung wurde es dann ganz konkret. Anhand zweier Prüfatteste für Futtermittel, hier für Grassilage und Maissilage, erklärte die Dozentin den Azubis, wie solche Atteste gelesen und wie sie für die Rationsberechnung genutzt werden.

 

Das war dann auch die abschließende Aufgabe für unsere angehenden Junglandwirte und Jungtierwirte – die Rationsberechnung.

Alle waren mit Eifer dabei, viele kamen auch auf das richtige Ergebnis und Frau Mischer erläuterte zum Abschluss, wie die Ergebnisse der Berechnung zu interpretieren sind.

 

2.LU Ragösen 12.02.-3

 

Wir danken Frau Mischer für interessante und lehrreiche Stunden.

An der Veranstaltung nahmen 14 Auszubildenden aus 8 Betrieben teil.

 

 

1. LU – Exkursion zur Grünen Woche in Berlin

 

Das Jahr 2014 begannen wir wieder, wie schon voriges Jahr, mit einer Exkursion.

Diesmal nutzten wir die Möglichkeit, mit interessierten Auszubildenden des Netzwerkes die Internationale Grüne Woche in Berlin zu besuchen.

Wir wollten aber nicht nur so durch die Hallen schlendern, sondern es sollte schon eine Lehrunterweisung sein, in einem anderen Rahmen als gewohnt.

Deshalb wählten wir die Halle 3.2 zum Treffpunkt aus. Hier auf dem ErlebnisBauernhof, gestaltet von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), wurden täglich interessante landwirtschaftliche Themen diskutiert.

Wir wählten drei Themen aus und verfolgten die Gesprächsrunden auf der Bühne.

Zuerst ging es um die Zukunft des Ackerbaus, danach sprachen Experten über die Widerentdeckung alter Rassen am Beispiel des Angus-Rindes. Zum Abschluss schauten wir uns noch die AgrarheuteShow zum Thema „Innovation aus Tradition im Stall“ an – wie wichtig sind die drei Säulen der Tierproduktion: Genetik, Haltung und Fütterung.

 

1. LU IGW 21.01.-1

 

Natürlich blieb danach noch genügend Zeit, auch die anderen Hallen zu erkunden.

 

An der Veranstaltung nahmen 9 Auszubildende aus 4 Betrieben teil.

 

 

12. LU – WISO – Geschäftsstelle KBV Ragösen

 

Am 18. Dezember führten wir unsere letzte Lehrunterweisung 2013 durch.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen luden wir unsere Auszubildenden zu uns in die Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes ein, um bei Kaffee und Weihnachtsgebäck einige Themen aus dem großen Gebiet WISO zu beleuchten.

 

Wir starteten mit einem Quiz zum Thema, natürlich mit Gewinnchance für die Besten. Alle Teilnehmer bekamen einen Fragebogen mit zehn Fragen. So wollten wir z.B. wissen, was gebräuchliche Abkürzungen der Landwirtschaft bedeuten, wer die Unfallverhütungsvorschriften überwacht, welche vier Abzüge es vom Bruttolohn eines Auszubildenden gibt und noch einiges mehr.

 

12. LU 18.12-1

 

Im Anschluss erläuterte Herr Schäfer, Mitarbeiter des sicherheitstechnischen Dienstes der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), was die SVLFG für die Versicherten leistet, wie Präventionsmaßnahmen in der Landwirtschaft aussehen und er zeigte an praktischen Beispielen das Unfallgeschehen.

 

12.LU Gst. 18.12.-2

Zum Abschluss zeigte unsere Geschäftsführerin Frau Wernitz den Azubis, wie sie ihr Smartphone auch beruflich nutzen können, denn mittlerweile gibt es auch für Landwirte eine große Anzahl Apps, die den betrieblichen Alltag erleichtern.

 

12.LU Gst. 18.12.-3

An der Veranstaltung nahmen 14 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

11. LU – Innenmechanisierung –  Damsdorf

 

Am 26. November 2013 führte Herr Leonhardt vom Agrarbetrieb Damsdorf die Lehrunterweisung zum Thema Innenmechanisierung durch.

Zunächst erörterte Herr Leonhardt im Gespräch mit den Auszubildenden des ersten und zweiten Lehrjahres die Bestandteile der Innenmechanisierung eines Betriebes.

 

Dazu gehören zum einen die Haltungsformen der Tiere. Bei der Haltung von z.B. Milchkühen müssen viele verschieden Faktoren beachtet werden, um haltungsbedingte Schäden (Technopathien) zu vermeiden. Zu diesen Faktoren zählen unter anderen: das Sozialverhalten der Tiere, die Fortbewegung, Ruhebereiche, Stallklima.

 

Als zweiter Bestandteil der Innenmechanisierung, eng verbunden mit der Haltungsform, sind die Entmistungssysteme zu nennen. Auch hier gibt es verschiedene Methoden: von der Handarbeit mit Gabel und Schippe über die, in unseren Betrieben oft angewendete, Entmistung mittels Schieber bis hin zur Robotertechnik.

 

Die Futterverteiltechnik ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Innenmechanisierung eines Betriebes. Die Futtermischungen können manuell, teil – oder vollmechanisiert an das Tier gebracht werden, auch wieder abhängig von der jeweiligen Haltungsform.

 

Nach der Theorie, bei der auch die jungen Leute ihre Erfahrungen aus dem eigenen Betrieb rege mit einbrachten, folgte ein Rundgang über das Betriebsgelände des Agrarbetriebes. Herr Leonhardt erläuterte, wie die Innenmechanisierung in seinem Betrieb organisiert ist, die Azubis konnten es sich vor Ort ansehen.

 

 

11.LU Damsdorf 26.11.-1

 11.LU Damsdorf 26.11.-2

 

An der Veranstaltung nahmen 10 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

 

10. LU – Exkursion zum Landeskontrollverband
              und zur Gläsernen Molkerei

 

Am 02. Oktober diesen Jahres unternahmen wir mit unseren Azubis des Ausbildungsnetzwerkes die letzte Exkursion in diesem Jahr.

38 junge Leute aus landwirtschaftlichen Betrieben der Kreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark begaben sich auf eine Rundreise, um mehr über den Landeskontrollverband Brandenburg in Waldsieversdorf zu erfahren und Einblicke in die Gläserne Molkerei in Münchehofe zu bekommen.

Zuerst fuhren wir zum Landeskontrollverband nach Waldsieversdorf, wo uns der Geschäftsführer Dr. Hammel sehr herzlich begrüßte und uns die Aufgaben des selbstständigen und unabhängigen Vereins erläuterte. Zurzeit sind über 950 Betriebe Mitglied im Verband.

Die Förderung der Qualität der tierischen Erzeugung ist die Hauptaufgabe des 1990 gegründeten Verbands. Heute kümmern sich 115 Mitarbeiter um die Erfüllung der einzelnen Aufgabengebiete, wie z.B.: Milchleistungsprüfung, Milchgüteprüfung, Milcherzeugerberatung, Untersuchung von Futter, Boden, organischen Düngestoffen, Mastitisdiagnostik.

Im Anschluss führten uns die Mitarbeiter Frau Dr. Nebel und Herr Kolbe durch die Labore, erläuterten die Arbeiten und beantworteten geduldig alle Fragen.

Ein herzliches Dankeschön dem ganzen Team!

 

9. LU Molkerei 2.10.-1

 

9. LU Molkerei 2.10.-2

 

Die zweite Station unserer Rundreise führte uns nach Münchehofe im Landkreis Dahme-Spreewald.

In der Molkerei wird Milch von Bio-Landwirten aus Nord-und Ostdeutschland abgefüllt und auch zu Käse, Quark, Butter und Joghurt weiterverarbeitet.

Ein Mitarbeiter des Betriebes nahm uns in Empfang und erklärte uns bei einer Führung durch das Gebäude die Arbeitsschritte bei der Käseherstellung. Durch die großen gläsernen Scheiben hatten wir einen guten Einblick in die Produktions-und Lagerräume.

Im Anschluss daran konnten alle Azubis verschiedene Käse-und Milchsorten verkosten und bei Bedarf im angrenzenden Hofladen auch käuflich erwerben.

 9. LU Molkerei 2.10.-3

 

Ein langer und informationsreicher Tag ging zu Ende. Wie immer hat uns das Busunternehmen Wetzel aus Cammer sicher und bequem durch den Tag und an den Ausgangspunkt zurück gebracht.

 

An der Veranstaltung nahmen 38 Azubis aus 16 Betrieben teil.

 

7. LU – Groß Kreutz – Futtermittelkunde

 

Unsere Lehrunterweisung zum Thema Futtermittelkunde fand am 16.07.2013 in der

Lehr-und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung Groß Kreutz statt.

 

Im 1. Teil erläuterte Herr May, Betriebsleiter der LVAT, die allgemeinen Grundlagen der

Fütterung, speziell bei den Wiederkäuern.

Im regen Austausch mit den Auszubildenden wurden Fragen erörtert wie: was sind die Hauptkomponenten des Futters, wie erfolgt der energetische Abbau der Futtermittel, worauf wirkt sich die Über- oder Unterversorgung der Kühe mit Eiweiß aus, wovon ist die Futteraufnahme der Kühe abhängig und noch einige Fragen mehr.

 

Im 2. Teil ging dann Frau Franke auf die Grundlagen der Rationsberechnung und die Bedarfsermittlung ein.

  7. LU Gr.X 16.7.-1

 

Frau Franke hatte viele Proben von Futtermitteln, Getreidesorten und Ausgleichsfutter mitgebracht, so konnten die jungen Leute ihre Kenntnisse bei der Bestimmung testen oder

Neues hinzulernen.

 

Vor Ort zeigte Frau Franke den Azubis die Bewirtschaftung eines Silos…

 7.LU Gr.X 16.7.-2

 

und erklärte die optimale Beschaffenheit des Futtertisches.

 

 7. LU Gr.X 16.7.-3

 

Zum Abschluss sollten die Azubis ganz praktisch mit einem 20-Liter-Eimer abschätzen, wieviel Futter wohl – Mischration, Heu, Pellets – in diesen Eimer passen und wieviel Trockensubstanz enthalten ist. Durch Wiegen wurde dann festgestellt, wer mit seiner Schätzung am besten lag.

  7. LU Gr.X 16.7.-4

 

 

 7. LU Gr.X 16.7.-5

 

An der Veranstaltung nahmen 13 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 
6. LU Wusterwitz – Weidehaltung – 20.06.2013

 

Am 20.06.2013 führten wir unsere 6. Lehrunterweisung durch.

Herr Engel, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Wusterwitz, erklärte sich bereit, den Azubis aller teilnehmenden Betriebe Wissenswertes zum Thema Weidehaltung zu vermitteln.

 

Zunächst stellte Herr Engel den jungen Leuten die Betriebsstruktur der Agrargenossenschaft vor. Danach erläuterte er im Frage-Antwort-Rhythmus wichtige Kriterien der Weidehaltung: welche Tiere sind für die Weidehaltung prädistiniert, wie verhält sich Weidehaltung und Milchleistung und welche Weideform ist für welche Tierart geeignet.

 

Zum Schluss ging Herr Engel auf die Grassilageherstellung ein und erläuterte an einem Beispiel-Attest die einzelnen Inhaltsstoffe.

  6. LU Wusterwitz 20.6.13-1

 

Im zweiten Teil wurden die Azubis in zwei Gruppen aufgeteilt. In einer Gruppe übte Herr Engel mit den angehenden Land-und Tierwirten die Gräserbestimmung.

 

6. LU Wusterwitz 20.6.13-2

 

6. LU Wusterwitz 20.6.13-3

 

In der zweiten Gruppe erläuterte Herr Butz die Handhabung des GPS-Gerätes zur Flächenvermessung…

 

6. LU Wusterwitz 20.6.13-4

 

 und Herr Thiele übte den richtigen Koppelbau.

 

6. LU Wusterwitz 20.6.13-5

 

6.LU Wusterwitz 20.6.13-6

 

 An der Veranstaltung nahmen 15 Auszubildende aus 6 Betrieben teil.

 

                   

 5. LU Rogäsen – Pflanzenschutz und Düngung – 30.05.13

 

Die 5. Lehrunterweisung im Rahmen des Ausbildungsnetzwerkes fand für unsere Azubis der Fachrichtungen Landwirt und Tierwirt in der Agrargenossenschaft „Fiener Bruch“ Rogäsen statt.

Den theoretischen Teil der Unterweisung eröffnete der stellv. Betriebsleiter der AG Rogäsen, Herr Busse, mit der Vorstellung des Betriebes.

Zum Thema Pflanzenschutz konnten wir wieder, wie schon im Vorjahr, Herrn Nagel vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Abt. Vollzug und Kontrolle im Pflanzenschutz, gewinnen.

Herr Nagel stellte zunächst die Organisation und die Aufgaben des Pflanzenschutzdienstes sowie deren Ziele vor. Womit muss sich ein Landwirt tagtäglich auseinandersetzen, Pflanzenschutz spielt bei diesen Überlegungen eine nicht unerhebliche Rolle.

Angesprochen wurden auch: wo dürfen PS-Mittel angewendet werden, Aufzeichnungs- und Informationspflicht, Erkennungsmerkmale der PS-Mittel, Reinigung der Ausbringungsgeräte und natürlich die Berechnung der Ausbringungsmenge.

Im praktischen Teil erklärte Herr Busse an der Maschine die Arbeitsweise eines Düngerstreuers sowie der im Betrieb für den Pflanzenschutz verantwortliche Kollege mit Herrn Nagel zusammen eine Pflanzenschutzspritze.

 5. LU Rogäsen 30.5.13-1

 

5.LU Rogäsen 30.5.13-2

 

5. LU Rogäsen 30.5.13-3

 

An der Veranstaltung nahmen 7 Azubis aus 5 Betrieben teil.

 

 

4. LU Ziesar – Frühjahrsbestellung – 24.04.13

 

Der Winter ist nun endlich vorbei, die Frühjahrsbestellung auf den Feldern ist in vollem Gange.

Auch wir haben uns in der 4. Lehrunterweisung mit diesem Thema beschäftigt.

 

Die Fiener Agrargenossenschaft Ziesar lud alle Azubis auf ihr Betriebsgelände ein.

Zuerst erklärte uns ein Mitarbeiter des Betriebes die Drillmaschine: wie ist die Arbeitsweise, wie kann man durch Abdrillen die richtige Aussaatmenge ermitteln, wie ist der Bordcomputer in der Zugmaschine zu bedienen.

  4.LU 24.4.13-2

 4. LU 24.4.13-1

Durch Fragen der Azubis und Antworten von Hr. Otto und Hr. Nagel wurden weitere wichtige Arbeitsgänge bei der Bodenbearbeitung geklärt; z.B.: Was ist besser – Scheiben oder Pflügen und unter welchen Bedingungen?

Im theoretischen Teil der Veranstaltung stellte Hr. Nagel den Anbauplan der AG Ziesar vor und diskutierte mit den jungen Leuten die Anbaupläne in ihren Betrieben.

Im dritten und letzten Teil der Unterweisung konnten wir uns vor Ort auf dem Acker eine Einkornsaatmaschine bei der Arbeit ansehen. Hr. Nagel erklärte anschaulich, durch welche Mechanismen das Saatkorn genau an die Stelle kommt wo es hin soll und der entsprechende Dünger gleich mit.

 4.LU 24.4.13-3

 

 An der Veranstaltung nahmen 14 Azubis aus 7 Betrieben teil.

 

3. LU Rädigke 13.03.13 – Prüfungsvorbereitg. 2. Lj. LW

 

Die 3. Lehrunterweisung, ausgerichtet auf die Zwischenprüfung der Landwirte im 2. Lehrjahr, führte die Hoher Fläming eG Rädigke durch.

 

Im ersten Unterrichtsblock behandelte Frau Ortmann-Sternberg aus Kranepuhl, seit vielen Jahren in der Futtermittelberatung tätig, das Thema Futtermittel.

Sie erarbeitete unter Mitwirkung der Azubis die Einteilung der Futtermittel, die Bedeutung des Trockensubstanzgehaltes und wie man ihn bestimmen kann sowie wichtige Eckdaten zur Futterrationsberechnung.

  3. LU 13.3.13

 3.LU  13.3.13-2

 

Zum Schluss bekam jeder Azubi ein Röhrchen in die Hand und sollte das darin befindliche Getreide oder Kraftfutter mit Namen benennen und es der richtigen Futtermittelkategorie zuordnen.

 

Im Futterhaus war dann die Sensorik gefragt: wieviel Feuchtigkeit enthält Silage, woran erkennt man verschiedene Schrotsorten, was verrät einem der Geruch über die Qualität des Futtermittels.

   3.LU 13.3.13-3

 

 3.LU 13.3.13-4

 

Im zweiten Block schulte Herr Dehne, langjähriger Pflanzenbauer in Rädigke, die Azubis über sachgerechten Getreideanbau, speziell den Roggenanbau.

  3.LU 13.3.13-5

 

Die Landwirteanwärter im zweiten Lehrjahr brachten ihr Wissen rege mit ein als es darum ging, wichtige Kriterien der Aussaat zusammenzutragen, wie z.B. die Berechnung der Saatstärke, welche Mittel zur Grunddüngung bei Getreide eingesetzt werden sollten und wann die Unkrautbekämpfung im Getreidebestand am sinnvollsten ist.

Herr Dehne hat uns eingeladen, in vier Wochen mit ihm eine praktische Feldbegehung durchzuführen, um dann an der Pflanze selbst Entwicklungsstadien bestimmen zu können.

 

An der Veranstaltung nahmen 9 Azubis aus 5 Betrieben teil.

 
2. Lehrunterweisung 2013 - Exkursion

 

Auch unsere 2. Lehrunterweisung war eine Exkursion. Diesmal ging es mit dem Bus in die Milchwerke „Mittelelbe“ GmbH nach Stendal.

 

Den Kontakt stellte uns ein Mitgliedsbetrieb im Ausbildungsnetzwerk her, wir nahmen den Vorschlag dankend an.

 

Im Betrieb angekommen gab uns Herr Großmann bei Kaffee und Gebäck einen Überblick über die Geschichte des Betriebes, die Produktlinien und die Beschäftigten. Danach führte uns Herr Otto über das weitläufige Gelände und erklärte uns den Ablauf der Milchtrocknung im Einzelnen.

 

Jährlich werden 300 Mio kg Milch im Betrieb verarbeitet, hauptsächlich zu Milchpulver für die weiterverarbeitende Industrie (Kindernahrung, Automatenkakao, Kaffeeweißer u.ä.), aber auch zu Kräuterbutter. Daneben wird auch Fruchtpulver hergestellt und Tee getrocknet.

 

In 14 Türmen unterschiedlicher Kapazitäten findet die Trocknung statt, einen Turm konnten wir besteigen und uns die Technologie näher betrachten.

 

Es war sehr interessant, einmal eine Molkerei im nicht klassischen Sinne besuchen zu können.

 

An der Veranstaltung nahmen 15 Azubis aus 6 Betrieben teil.

 
 
1. Lehrunterweisung 2013 - Exkursion

 

Auch im Jahr 2013 werden wir vom Ausbildungsnetzwerk wieder interessante Lehrunterweisungen für unsere Auszubildenden in PM anbieten.

Begonnen haben wir am 31.01.2013 mit einer Exkursion in einen Großschlachtbetrieb. Die Teterower Fleisch GmbH in Mecklenburg Vorpommern ermöglichte uns einen Einblick in ihren Betrieb.

Herr Piontek, Geschäftsführer in Teterow, empfing uns mit einem Frühstück und gab uns einen Überblick über die Geschichte, die Produktionsabläufe und die Mitarbeiter.

Dann hatten wir die Möglichkeit, die Schlachtstrecken Schwein und Rind Schritt für Schritt zu verfolgen, vom angelieferten Tier bis zur Schlachthälfte im Kühlbereich. Ein Mitarbeiter des Betriebes erklärte uns jeden einzelnen Schritt und beantwortete alle Fragen unserer sehr interessierten Azubis.

Im Anschluss war auch noch ein preiswertes Mittagessen in der betriebseigenen Kantine möglich.

Der Omnibusbetrieb Wetzel aus Cammer brachte uns dann wieder nach einem sehr interessanten Tag sicher nach Hause.

 

An der Exkursion nahmen 11 Azubis aus 6 Betrieben und 12 Fachschüler des OSZ Werder teil.

 

2. Exkursion 2012: Der Weg der Kartoffel

 

Am 04. Oktober 2012 unternahmen wir im Rahmen des Ausbildungsnetzwerkes Mittelmark-Fläming unsere zweite Exkursion.

 

Diesmal waren die Auszubildenden unterwegs, um den Weg der Kartoffel vom Anbau bis zur Stärke zu verfolgen.

 

Der erste Teil der Exkursion - Anbau, Ernte und Lagerung der Kartoffeln –  fand für die Auszubildenden von Teltow-Fläming in der Agrargesellschaft Oehna statt. Die Azubis aus Potsdam-Mittelmark wurden von Herrn Schade, Agrar-GmbH Blönsdorf, mit der Rodung der Kartoffeln auf dem Feld und den weiteren Produktionsschritten im Betrieb vertraut gemacht.

 

Kartoffel 1

 

Kartoffel 2

 

Danach fuhren alle gemeinsam zur Emsland-Stärke GmbH nach Golßen.

Zunächst wurden die Teilnehmer vom Betriebsleiter über die Geschichte des Betriebsstandortes Golßen, über die technologischen Verfahren und welche Endprodukte im Betrieb entstehen, informiert.

 

Nach der Anlieferung der Kartoffeln durch die landwirtschaftlichen Betriebe wird als erste Maßnahme eine Probe gezogen und der Stärkegehalt der Lieferung bestimmt.

Im Vergleich zu Blönsdorf wird in Golßen der Stärkegehalt mit moderner Computermeßtechnik bestimmt.

 

Kartoffel 3

 

Kartoffel 4

 

Wir konnten uns in der Emsland-Stärke GmbH  jeden Schritt der Kartoffelverarbeitung  bis hin zum fertigen Stärkemehl ansehen. Herr Peper beantwortete ausführlich alle unsere Fragen.

 

Aus Potsdam-Mittelmark nahmen 17 Auszubildende aus 7 Betrieben an der sehr informativen Veranstaltung teil.

 

7. Lehrunterweisung: Transporttechnik

 

Die 7. Lehrunterweisung mit dem Thema Transporttechnik führten am 13.09.2012 die Fiener Agrargenossenschaft Ziesar eG und am 27.09.2012 der Agrarbetrieb Damsdorf Wessels GbR durch.

 

Im theoretischen Teil der Lehrunterweisung gingen Herr Otto und Herr Nagel von der Agrargenossenschaft Ziesar auf die neuen Regelungen bei den Führerscheinklassen ein und erörterten gemeinsam mit den Auszubildenden, was unbedingt beim Führen von landwirtschaftlichen Maschinen im Straßenverkehr zu beachten ist wie z.B.: Verhalten im öffentlichen Straßenverkehr beim Führen von Maschinen mit Überbreite, was ist beim Linksabbiegen zu beachten. Auch Herr Luczkowski von der Wessels GbR erläuterte zunächst das Verhalten auf öffentlichen Straßen.

 

7. LU Damsdorf

 

Am Beispiel einer Stallarbeitsmaschine, eines Weidemannes, erläuterten die Auszubildenden gemeinsam mit Herrn Otto, was alles vor Fahrtantritt geprüft werden sollte, Stichpunkt WOLKEN.

 

7. LU Ziesar

 

In Damsdorf erklärte Herr Luczkowski ebenfalls das Prinzip WOLKEN am Beispiel einer Zugmaschine mit zwei Hängern und ließ die Azubis danach noch einmal selbst alle zu prüfenden Punkte durchgehen.

 

7.LU Dam

 

7.LU Dams

 

Zum Abschluss konnten die Azubis praktische Fahrübungen auf dem Gelände der Wessels GbR durchführen, Hänger ab- und ankuppeln und auch das Rückwärtsfahren mit Hänger ausprobieren.

 

7. Lu Damsd

 

7.LU damsdo

 

 

An der Veranstaltung nahmen 10 Auszubildende aus 5 Betrieben teil.

„Raus ins Grüne – Grüne Berufe im Aufwind“

 

Am 30.08.2013 hatten wir zum Praxistag Landwirtschaft in die LVAT Groß Kreutz geladen.

Unsere Einladung fand regen Zuspruch – 16 Berufsberater der zuständigen Arbeitsagentur Potsdam, sowie Frau Schöps, Schulleiterin der berufsorientierten Schule Kirchmöser und Herr Spiesecke als Vertreter des Oberstufenzentrums Werder wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Informationen über die landwirtschaftlichen Berufe aus erster Hand zu bekommen.

Die Anzahl der Schulabgänger wird immer weniger, alle Berufszweige haben Probleme, geeignete Auszubildende für die Betriebe zu finden. Der Landwirtschaft geht es da nicht anders.

Die Beratung der Jugendlichen durch die Berufsberater in den Arbeitsagenturen ist wichtig für die Berufsfindung – umso besser, wenn die Berater selbst mal für einen Tag in die Berufe der Landwirtschaft hineinschnuppern können.

Herr May, Betriebsleiter der LVAT Groß Kreutz, führte in bewährter Weise durch die Veranstaltung.

Zunächst stellte Herr May seinen Betrieb in Wort und Bild vor und beantwortete dann die Frage, was moderne Landwirtschaft eigentlich bedeutet und warum eine Spezialisierung der Betriebe heutzutage unumgänglich ist.

Im zweiten Teil hatten alle Gäste die Gelegenheit, das Betriebsgelände, natürlich mit fachkundiger Begleitung durch Herrn May, zu besichtigen, den Kühen, Bullen und Traktoren einmal ganz nah zu sein und auch zu erfahren, wie eine Biogasanlage eigentlich funktioniert.

Zum Abschluss beantworteten Herr May und Herr Spieseke alle aufkommenden Fragen zur Ausbildung in den Landwirtschaftsberufen. Eine Praktikantin von der LVAT und zwei Azubis im 1. Lehrjahr sprachen über ihre Ausbildung. Frau Schöps stellte Ihre berufsorientierte Schule in Kirchmöser vor. Auch das Ausbildungsnetzwerk Mittelmark-Fläming wurde den Berufsberatern vorgestellt.

Die LVAT Groß Kreutz hat unseren Gästen einen interessanten Tag in der Landwirtschaft gestaltet, der hoffentlich dazu anregt, diesen Berufszweig den Schulabgängern in den Beratungen näher zu

bringen.

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6. Lehrunterweisung: Futtermittelkunde

 

Die 6. Lehrunterweisung mit dem Thema Futtermittelkunde führten am 29.08.2012 die LVAT Groß Kreutz und am 30.08.2012 die Agrargenossenschaft Wusterwitz durch.

 

In Groß Kreutz ließ Herr Freier vom LELF die Auszubildenden zunächst Futtermittel bestimmen, die jeder Tier-und Landwirt kennen sollte. Auch Herr Engel, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Wusterwitz, begann die Lehrunterweisung mit der Futtermittelbestimmung. Dazu wurde die Qualitätsbestimmung von Silage erläutert.

 6. LU Wusterwitz

 

6. LU Groß Kreutz

 

 Die Voraussetzung für eine leistungsgerechte Fütterung der Tiere ist die Rationsberechnung. Deshalb wurde sie ausführlich von Herrn May vom LVAT Groß Kreutz und von Herrn Engel mit den Auszubildenden besprochen.

 6.LU Gr. Kr.

 

Der dritte große Abschnitt dieser Lehrunterweisung, durchgeführt von Frau Franke, Leiterin Tierproduktion in Groß Kreutz, und Herrn Engel, behandelte die Silobewirtschaftung: wie wird Silage hergestellt und was ist dabei zu beachten, welche Entnahmetechniken aus dem Silo gibt es heute und wodurch unterscheiden sie sich und wie kommt das fertig gemischte Futter zum Tier.  6.LU Wusterw

 

6.LU GK

 

An der Veranstaltung nahmen 9 Auszubildende aus 7 Betrieben teil.

 

5. Lehrunterweisung Thema "Weidehaltung"

 

Am 26.07.2012 fand unsere 5. Lehrunterweisung für die Azubis der teilnehmenden Betriebe aus Potsdam-Mittelmark zum Thema Weidehaltung statt.

 

Dieses Mal führte die Agrargenossenschaft Wusterwitz e.G. die Unterweisung durch.

 Lehrunterweisung Wusterwitz

 

Die angehenden Tier- und Landwirte wurden durch Herrn Engel, Vorsitzender der Agrargenossenschaft, in das Thema Weidehaltung eingeführt.

Vorort auf der Weide erläuterte er den jungen Leuten, wie man ganz praktisch mit Hilfe eines Quadratmeter-Rahmens die Futtermenge auf einer Fläche bestimmen kann.

Berechnungen der notwendigen Menge an Trockensubstanz für die Tiere sowie die Bestimmung von Gräsern folgten.

 Lehrunterweisung Wusterwitz 2

 

lehrunterweisung Wusterwitz 4

 

 

Herr Thiele, Leiter Milchproduktion, bezog die Auszubildenden in den Bau einer Weidekoppel ein.

 

Lehrunterweisung Wusterwitz 3

Die Flächenvermessung mit modernen GPS-Geräten ist heute in den Landwirtschaftsbetrieben übliche Praxis. Herr Butz, Leiter Pflanzenbau, erläuterte die Handhabung des Gerätes am praktischen Beispiel.

 

An der Veranstaltung nahmen 13 Auszubildende aus 7 Betrieben teil